Naturschutzrecht

[21.12.2011]

FFH-Grundschutz-Verordnungen

Gemäß § 22a Abs. 6 i. V. m. § 40 Abs. 1 Nr. 2 SächsNatSchG sind die Landesdirektionen für die Bestimmung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung nach der FFH-Richtlinie und der EU-Vogelschutzrichtlinie zuständig. Dadurch soll die Verpflichtung der Länder, diese Gebiete zum Schutz des europäischen ökologischen Netzes "Natura 2000" zu geschützten Teilen von Natur und Landschaft zu erklären, umgesetzt werden (§ 32 Abs. 2 des BNatSchG).
 
Während für alle EU-Vogelschutzgebiete (SPA-Gebiete) des Freistaates Sachsen bereits seit 2006 Rechtsverordnungen bestehen, wurden im Jahre 2011 nunmehr auch alle FFH-Gebiete per Grundschutzverordnung rechtsverbindlich bestimmt.