Beglaubigungen von Urkunden

[11.04.2014]

Allgemeines zur Apostille

Deutsche öffentliche Urkunden werden in der Regel im Ausland nur anerkannt, wenn ihre Echtheit durch die zuständige ausländische Vertretung (Konsulat oder Botschaft) in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist. Diese Bestätigung wird als Legalisation bezeichnet.

Vor der Legalisation ist eine Vorbeglaubigung der betreffenden Urkunden durch zuständige deutsche Behörden notwendig. Mit dieser Vorbeglaubigung wird die Echtheit der Unterschrift des Urkundenunterzeichners; seine Berechtigung zur Ausstellung dieser Urkunde sowie die Echtheit des Dienstsiegelabdrucks geprüft und bestätigt.

Staaten, die dem Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation beigetreten sind, genügt die Bestätigung der deutschen Urkunde mit einer Apostille. Die Apostille wird durch dieselbe deutsche Behörde erteilt, welche auch für die Vorbeglaubigung zuständig ist. Mit einer Apostille versehen, wird die deutsche Urkunde direkt im Ausland anerkannt.