Sozialberufe

[30.08.2016]

Antragsteller mit deutscher Ausbildung

Absolventen der Fachgebiete des Sozialwesens, der Heilpädagogik oder Kindheitspädagogik an einer Fachhochschule (FHS) oder Berufsakademie (BA) im Freistaat Sachsen
Die Landesdirektion Sachsen erstellt auf Antrag die staatlichen Anerkennungen für folgende Berufsbezeichnungen:

(Die Berufsbezeichnungen gelten jeweils in der männlichen und weiblichen Form)
  • Staatlich anerkannter Sozialarbeiter
  • Staatlich anerkannter Sozialpädagoge
  • Staatlich anerkannter Heilpädagoge
  • Staatlich anerkannter Kindheitspädagoge



Grundlage hierfür ist das "Gesetz über die staatliche Anerkennung von Absolventen mit Diplom oder Bachelor in den Fachgebieten des Sozialwesens, der Kindheitspädagogik oder der Heilpädagogik im Freistaat Sachsen" (SächsSozAnerkG).
 
Gemäß § 1 Abs. 1 Sächsische Sozialanerkennungsverordnung (SächsSozAnerkVO) muss die staatliche Anerkennung schriftlich beantragt werden.

Bitte nutzen Sie hierfür das Formular
Beizufügende Unterlagen entnehmen Sie bitte dem Antragsformular.

Mit Antragstellung ist ein erweitertes Führungszeugnis der Belegart „OE“ bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Meldeamt unter der Angabe des Verwendungszwecks „Staatliche Anerkennung als ...“ und der Empfängerbehörde „Landesdirektion Sachsen“ zu beantragen. Das Führungszeugnis hat eine Gültigkeit von drei Monaten.

Bitte nutzen Sie zur Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses die mit Ihren Daten zu ergänzende anliegende
dass Sie beauftragt sind, ein solches erweitertes Führungszeugnis zu beantragen und die Voraussetzungen nach § 30a Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b BZRG vorliegen.
 
 
Hinweise zur amtlichen Beglaubigung:
Zur amtlichen Beglaubigung sind laut Beglaubigungsverordnung des Bundes die Behörden des Bundes, der unmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie laut Sächsischer Beglaubigungsverordnung die Gerichte des Freistaats Sachsen, die Behörden der Gemeinden, Verwaltungsverbände und Landkreise sowie Hochschulen im Sinne des § 1 Abs. 1 SächsHSFG, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer im Rahmen ihrer sachlichen Zuständigkeit, befugt.
 
Beglaubigungen von anderen Einrichtungen (z.B. Notaren, Schulen, Geldinstitute, Krankenkassen, Pfarrämter oder andere kirchliche Stellen) oder Behörden, die nicht dazu befugt sind, werden nicht anerkannt.