Apotheken

[01.03.2016]

Haupt- und Filialapotheken

Die Landesdirektion Sachsen, Referat 24 ist die zuständige Behörde für die Erteilung der:
  • Erlaubnis zum Betrieb einer öffentlichen Apotheke und bis zu drei Filialapotheken
  • Erlaubnis zum Betrieb einer Apotheke als Pächter
  • Genehmigung zur Verwaltung einer Apotheke
  • Erlaubnis zum Versand von apothekenpflichtigen Arzneimitteln
  • Genehmigung der Verträge zur Versorgung von Bewohnern von Heimen
  • Erlaubnis zum Betrieb einer Krankenhausapotheke
  • Genehmigung der Verträge zur Versorgung eines Krankenhauses
  • Für die Prüfung von Anzeigen bei Abwesenheit oder Wechsel des Apothekenleiters
     
Die einschlägigen Vorschriften hierzu finden sich im Apothekengesetz (ApoG) und der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO).

Darüber hinaus obliegt der LDS die Überwachung der öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken gemäß § 64 Arzneimittelgesetz (AMG).
Sie ist ferner die zuständige Behörde für Benachrichtigungen zu Arzneimittelrisiken (z.B. Qualitätsmängel, Fälschungen oder Missbrauch).


Betriebserlaubnis für eine Apotheke bzw. eine Hauptapotheke und bis zu drei Filialapotheken

Den Apotheken obliegt der gesetzliche Auftrag, die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicherzustellen. Zum Betreiben einer Apotheker oder einer Hauptapotheke und bis zu drei Filialapotheke/n wird nur eine Betriebserlaubnis erteilt.  
Mit dem Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zum Betrieb einer Hauptapotheke und einer/mehrerer Filialapotheke/n gibt ein Antragsteller, der bereits über eine Betriebserlaubnis für eine Apotheke verfügt, zu erkennen, dass er auf die alte Betriebserlaubnis verzichtet. Beachten Sie auch die Hinweise zum Antrag auf Betriebserlaubnis.


Krankenhausapotheken

Den Krankenhausapotheken obliegt die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Versorgung von einem oder mehreren Krankenhäusern mit Arzneimitteln und apothekenpflichtigen Medizinprodukten sowie die Information und Beratung über diese Produkte, insbesondere von Ärzten, Pflegekräften und Patienten.

Die Erlaubnis zum Betrieb einer Krankenhausapotheke kann auf Antrag dem Träger eines Krankenhauses erteilt werden. Ein Trägerwechsel ist der Landesdirektion Sachsen anzuzeigen.

Ein Krankenhausversorgungvertrag muss den Anforderungen des § 14 Abs. 5 ApoG entsprechen. Zu seiner Rechtswirksamkeit ist die Genehmigung durch die Landesdirektion Sachsen erforderlich.