Beglaubigungen von Urkunden

[05.12.2012]

Urkundenarten

Durch die Landesdirektion Sachsen können Sie öffentliche Urkunden beglaubigen oder mit einer Apostille versehen lassen, die im Freistaat Sachsen ausgestellt wurden. Das können insbesondere sein:
 
  • Personenstandsurkunden (z. B. Geburts-, Ehe- und Sterbeurkunde, Ehefähigkeitszeugnis, Bescheinigung über eine Namensänderung)
  • Bescheinigungen der Gemeinde- oder Stadtverwaltungen, Landratsämter (z. B. Aufenthaltsbescheinigung, Meldebescheinigung, Einbürgerungszusicherung, Adoptionsbefürwortungen, Sozialberichte der Jugendämter)
  • Beglaubigungsvermerke auf Ablichtungen aus Archiven
  • Bescheinigungen der Gesundheits- und Veterinärämter
  • Bescheinigungen der Sächsischen Architektenkammer oder Ärztekammer
  • Bescheinigungen der Finanzämter
  • Prüfungszeugnisse der Industrie- und Handelskammer
  • durch das Landesamt für Schule und Bildung vorbeglaubigte Schulzeugnisse - und urkunden
  • Hochschulzeugnisse und -urkunden
 
Nachfolgend aufgezählte Urkunden können nicht durch die Landesdirektion Sachsen beglaubigt werden:
 
  • Dokumente aus dem Justizbereich
    (Scheidungsurteile, notarielle Urkunden  sowie Übersetzungen)
     
 ⇒ Präsident des jeweiligen Landgerichts
  • Übersetzungen durch allgemein beeidigte Übersetzer
     
 ⇒ Präsident des jeweiligen Landgerichts
  • Unterschriften von Privatpersonen 
    (z. B. Vollmachten)
     
 ⇒ Notar
  • private Urkunden
    (z. B. Verdienstbescheinigungen)
     
 ⇒ Notar
  • Handelspapiere (Ursprungszeugnis)
     
 ⇒ vom Beglaubigungs- und Apostilleverfahren befreit
 
  • Urkunden von Bundesbehörden und dem Bundesverwaltungsamt
    (z. B. Führungszeugnis)
     
 ⇒ Bundesverwaltungsamt
  • Urkunden des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz
 ⇒ Sächsisches Staatsministerium der Justiz
 
  • Ausländische Urkunden
     
 ⇒ Herkunftsland der Urkunden