Zweck und Szenario

[28.02.2019]

Warum findet „Schöna 2019“ überhaupt statt?

Der Übungszweck
Zweck einer Landeskatastrophenschutzübung ist es vor allem, das Zusammenwirken von Feuerwehren, Einheiten des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes in einem größeren regionalen oder auch überregionalen Zusammenhang zu üben. Der größere sachliche Zusammenhang erzwingt dann oft auch die Beteiligung noch weiterer Organisationen und Behörden, beispielsweise der Polizei, von Krankenhäusern, von Infrastrukturunternehmen, der Bundeswehr und von Verwaltungsstellen. Deren Handeln ist unter dem Druck der jeweils eingetretenen Lage schnellstens abzustimmen und in der Umsetzung von Maßnahmen der Katastrophenbekämpfung zu koordinieren.

„Schöna 2019“ umfasst eine Stabsrahmenübung bereits am 21. August 2019, bei der die beteiligten Behörden sowie ihre Stäbe in einer Art Trockenübung – also ohne reales Geschehen und ohne den tatsächlichen Einsatz von Kräften und Mitteln – über einen Tag hinweg die Bewältigung der Katastrophenlage durchspielen. Die Stabsrahmenübung zielt auf die Erprobung der Kommunikations- und Abstimmungswege zwischen den beteiligten Akteuren. Ihr Verlauf bleibt allerdings für die Öffentlichkeit unbemerkt.

Am Nachmittag des 24. August 2019 schließt sich der Vollübungsteil von „Schöna 2019“ an. Dabei wird in realer Umgebung künstlich eine Unfallszenerie hergestellt, deren Folgen dann durch den koordinierten Großeinsatz von Rettungs- und Hilfskräften im Übungszeitraum so weit wie möglich bekämpft und behoben werden sollen.