Drohnen und Flugmodelle

[14.06.2016]

Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle: Wo liegen die Schutz- und Kontrollzonen um Flugplätze?

Beim Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen müssen bestimmte Schutzzonen für Flughäfen und andere Flugplätze (einschließlich Hubschrauberlandeplätze) berücksichtigt werden. In diesen Zonen sind Aufstiege ohne ausdrückliche Erlaubnis oder Freigabe verboten. Mithilfe von Google Earth können Sie grundstücksgenau feststellen, wo in Sachsen eine Schutzzone um einen Flugplatz besteht und wo sich die Kontrollzonen der Flughäfen Dresden, Leipzig/Halle und des Verkehrslandeplatzes Altenburg befinden.

So geht's:
  • Bei der Frage, ob Sie die KMZ-Datei speichern oder öffnen möchten, "Öffnen" wählen. Danach startet Google Earth und zoomt auf Sachsen heran.
  •      Rot eingefärbte Gebiete bedeuten: 1,5-Kilometer-Schutzzone um Flugplatz. Es ist eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde (also unsere Erlaubnis) erforderlich. Die Erlaubnis enthält bei Bedarf auch Hinweise, welche weitere Freigabe Sie einholen müssen, bevor Sie die Drohne im kontrollierten Luftraum (vor allem: Kontrollzone) betreiben wollen. Achtung: Für die Rot eingefärbten Flugplatzschutzzonen erteilen wir grundsätzlich keine Aufstiegserlaubnisse zu Sport- und Freizeitzwecken.
     
  •      Blau eingefärbte Gebiete bedeuten: Kontrollzone um Flughafen. Es ist eine Flugverkehrskontrollfreigabe der Deutschen Flugsicherung erforderlich. Diese können Sie unter der Telefonnummer +49 341 4667-434 oder per E-Mail an bnl-tower-ost@dfs.de beantragen. Ob außerdem eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde (also unsere Erlaubnis) erforderlich ist, klären Sie bitte mit Hilfe unseres Prüfpfads Drohnenbetrieb.