Angekommen – aber unterwegs zu neuen Zielen

Der Ex-Azubi Max Pfeiffer über seine Berufsausbildung und den Berufseinstieg bei der LDS

Max PfeifferWas hat Sie in die LDS geführt?

Ich bin durch Informationen der Arbeitsagentur auf die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in der Landesdirektion Sachsen aufmerksam geworden.
 
Was hat Sie an der Ausbildung und an der beruflichen Perspektive interessiert?

Ich arbeite gern in Teams und kommuniziere gern.  Organisieren und strukturiertes Arbeiten macht mir Spaß. Und ich wollte einen Büroarbeitsplatz. Mir gefällt es, wenn ich zwischen Kommunikation und Phasen, in denen ich Vorgänge allein bearbeite, wechseln kann. Außerdem wollte ich mit meiner Ausbildung in unterschiedlichen Themenfeldern arbeiten können. Das alles bietet der Beruf des Verwaltungsfachangestellten! Die Landesdirektion Sachsen, die meine Ausbildungsbehörde war, ist zum Beispiel für Themen wie Kommunalfinanzen, Veterinärwesen, Katastrophenschutz, Umweltschutz, Wasserwirtschaft, Asylrecht und Wirtschaftsförderung zuständig.
 
Überhaupt ist die Behördenlandschaft sehr vielfältig: Neben den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, den Landratsämtern und den Ministerien gibt es eine ganze Reihe von Sonderbehörden, wie z. B. die Landestalsperrenverwaltung, das Landesamt für Schule und Bildung, das Landesamt für Straßenbau und Verkehr und das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Prinzipiell kommt für mich - bundesweit - fast jede Behörde als Arbeitgeber in Frage. Damit bin ich bei der Wahl meines Wohnortes sehr flexibel.
 
Nicht zuletzt fand ich auch die Aussicht auf einen krisenfesten Arbeitsplatz sehr attraktiv.
 
Haben sich die Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?

Ja! Ich habe meine Ausbildung in sehr guter Erinnerung. Die Landesdirektion Sachsen setzte mich in verschiedenen Fachbereichen ein, sodass ich Wissen in ganz unterschiedlichen Themenfeldern erwerben konnte. Um auch die Aufgabenpalette einer kommunalen Behörde kennenzulernen, absolvierte ich ein Praktikum bei der Stadt Radebeul. Das betriebliche Rechnungswesen habe bei einem Praktikum beim Staatsbetrieb Sachsenforst kennengelernt.
 
Was hat Ihnen in der Ausbildung sehr gut gefallen – und wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?

Mir hat das Betriebsklima in der Landesdirektion Sachsen sehr gut gefallen. Als Azubi hatte ich stets Ansprechpartner – die Ausbildungsbeauftragten. Die helfen bei Problemen und sorgen dafür, dass man in die Abläufe des Bereiches, in dem man gerade seine Ausbildung absolviert, integriert wird. Aber neben den Ausbildungsbeauftragten waren auch viele Mitarbeiter der Landesdirektion hilfsbereit.
 
Als sehr angenehm habe ich auch die flexible Arbeitszeitregelung, die Ausbildungsvergütung und den Urlaubsanspruch von 30 Tagen empfunden. Ganz toll fand ich, dass der Freistaat Sachsen uns Azubis in einem gesonderten Lehrgang mit Dozenten aus der Praxis für die Prüfungen fit gemacht hat – das hat bei den Prüfungen enorm geholfen!
 
Gestört hat mich manchmal die Anordnung der Azubi-Arbeitsplätze. Aufgrund der Raumsituation musste man mitunter mit dem „Katzentisch“ – Rücken zur Tür – vorliebnehmen.
 
Haben sich die Erwartungen an die Tätigkeit erfüllt?

Ja – absolut! Ich arbeite gegenwärtig in der Registratur. Hier fühle ich mich sehr wohl. Ich sehe, wie Vorgänge einlaufen, wie sie digitalisiert und verwaltet werden. Die Registratur ist – gerade vor dem Hintergrund der elektronischen Aktenverwaltung – eine Stelle, die für das Funktionieren der Behörde wichtig ist. Ich lerne unterschiedliche Themen und deren Bearbeiter kennen. In der Registratur kann ich mich erst einmal im Berufsleben und in der Behörde etablieren. In den nächsten Jahren möchte ich dann in eine Fachabteilung wechseln.
 
Wie sah es mit dem Jobangeboten nach dem Ende der Ausbildung aus? Wurden Ihnen von der LDS Angebote unterbreitet?

Schon sehr früh - Anfang des 3. Lehrjahres - wurde uns Azubis signalisiert, dass die Landesdirektion Sachsen Stellen anbieten kann. Den Arbeitsvertrag habe ich dann noch vor den Abschlussprüfungen – unter dem Vorbehalt, dass ich diese bestehe – unterzeichnet. Das gab mir große Sicherheit. Ich konnte mich in Ruhe auf die Prüfungen vorbereiten: ein Riesenvorteil.
 
Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft in der Landesdirektion Sachsen vor?

Ich arbeite sehr gern in der Landesdirektion Sachsen. Mittelfristig möchte ich eine höherwertige Aufgabe in einer Fachabteilung wahrnehmen und strebe eine berufsbegleitende Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt an.
 
Was ist Ihr nächstes Ziel?

Zunächst will ich an meinem jetzigen Arbeitsplatz in der Registratur eine sehr gute Arbeit leisten und dabei die Behörde und die Verfahrensläufe im Haus noch besser kennenlernen.


Weitere Informationen zur Ausbildung bei der Landesdirektion Sachsen auf unserer Themenseite Aus- und Fortbildung.

Vor Kurzem noch Ausbildungsstelle, inzwischen Arbeitsplatz für Max Pfeiffer: Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Dresden

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