Pressemitteilungen 2010 [LDC]

[61/2010 - 11.11.2010]

Landesdirektion erlässt Plangenehmigung für Teilabschnitt des neuen B 95-Radweges

764.000 € teures Bauvorhaben ist Mosaikstein für Radweg von Annaberg nach Oberwiesenthal – Verkehrssicherheit stand im Vordergrund
Mit Plangenehmigung vom 13.10.2010 hat die Landesdirektion Chemnitz das Bauvorhaben »B 95 Radweg westlich Königswalde« genehmigt.

Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um ein 3,37 km langes Teilstück des Radweges entlang der B 95 zwischen Annaberg-Buchholz und Oberwiesenthal. Damit wächst das Radwegenetz im Direktionsbezirk Chemnitz um ein weiteres wichtiges Stück. Die Baukosten betragen 764.000 Euro.

Der Radweg beginnt in diesem Teilabschnitt an der Staatsstraße S 265 und endet an der kommunalen Straße »Paßstraße«, Abzweig Kühberg. Der Radweg nutzt auf seinem ersten Teilstück von 1,23 km Länge die bereits vorhandene, stillgelegte Bahntrasse Annaberg-Buchholz/Königswalde. Anschließend verläuft er auf einer Länge von ca. 0,4 km weiter auf einem bestehenden privaten Wald- und Wirtschaftsweg bis zur B 95 und von hier aus in etwa parallel zur B 95 bis zur Einmündung Bärenstein OT Kühberg.

Der genehmigte Radweg ist Teil der Radverkehrskonzeption für den Freistaat Sachsen. Der geplante Radwegeabschnitt ist Bestandteil einer durchgängigen Radwegeverbindung von Annaberg-Buchholz nach Oberwiesenthal entlang der B 95. Er dient dabei vorrangig zur Erhöhung der Sicherheit für den Alltagsradverkehr, insbesondere für den Freizeitradverkehr. Die B 95 ist eine stark befahrene Bundesstraße. Durch den Bau des Radweges soll ein Schutz der Radfahrer und Fußgänger sowie ein gefahrloserer Verkehrsfluss auf der B 95 erreicht und somit eine erhebliche Erhöhung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer erzielt werden.

Die Plangenehmigung wurde den Betroffenen durch die Landesdirektion Chemnitz bekannt gegeben.