Pressemitteilungen 2009 [LDC]

[45/2009 - 17.12.2009]

Baurecht für Ersatzneubau der Brücke in Gornsdorf erteilt

Wichtiges Infrastrukturvorhaben als Bindeglied für Bundesstraßen – Mit 50. Beschluss gelingt LDC kleines Jubiläum
Die Landesdirektion Chemnitz hat am 10.12.2009 den erforderlichen Planfeststellungsbeschluss für den Ersatzneubau des Brückenbauwerkes in Gornsdorf erlassen.  Die Brücke liegt im Verlauf der Staatsstraße S 259 von Thum nach Meinersdorf. Sie stellt die Verbindung zwischen der Bundesstraße B 95 und der Bundesstraße B 180 her und besitzt so eine wichtige Funktion für die gesamte Erzgebirgsregion. Damit steht dem Bau dieses wichtigen Infrastrukturvorhabens nichts mehr im Wege.

Mit diesem Planfeststellungsbeschluss gelang der Landesdirektion Chemnitz zugleich ein kleines Jubiläum. Es handelt sich dabei um das 50. Baurechtsverfahren, das in diesem Jahr bisher von der Behörde abgeschlossen wurde. Mit diesen 50 Verfahren wurde eine Gesamtinvestitionssumme von rund 218 Mio. EURO auf den Weg gebracht und auch im Jahr 2009 wieder die Leistungsfähigkeit der Landesdirektion Chemnitz unter Beweis gestellt.In diesem Zusammenhang betonte der Präsident der Landesdirektion Karl Noltze die vielen wichtigen Impulse, die für die gesamte Region Südwestsachsen mit dieser Arbeit verbunden sind: "Es sind nicht nur die Großverfahren, sondern auch die vielen kleinen Maßnahmen, die zu einer attraktiven und funktionierenden Infrastruktur beitragen."

Ein solches Vorhaben ist u. a. der Neubau der Brücke in Gornsdorf. Das Straßenbauamt Plauen als zuständiger Vorhabenträger musste in der vergangenen Zeit zunehmend Schäden am Bauwerk, in deren Folge Einschränkungen in der Befahrbarkeit der Brücke notwendig wurden, feststellen. Derzeit ist die Belastbarkeit auf 15 t Gesamtgewicht begrenzt. Um weitere Beschränkungen zu vermeiden, musste schnell gehandelt werden.

So entschloss sich das Straßenbauamt Plauen, da aus wirtschaftlichen Gründen eine Sanierung des Bauwerks nicht vertretbar war, mit dem Neubau der Brücke für eine langfristig sichere und dauerhafte Lösung. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 260.000 Euro.

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens mussten von der Landesdirektion Chemnitz die Interessen der privaten Betroffenen und die öffentlichen Belange beachtet werden. Es wurde dabei im Ergebnis eine ausgewogene Berücksichtigung aller Anliegen erreicht. Der Planfeststellungsbeschluss wird in Kürze in der Gemeinde Gornsdorf öffentlich ausgelegt und den betroffenen Einwendern zugestellt.

Das Straßenbauamt Plauen wird anschließend mit den Vorbereitungen für die Umsetzung des Neubaus beginnen. Die Bauzeit soll ca. fünf Monate betragen. Ein genauer Baubeginn steht jedoch derzeit noch nicht fest. Durch die noch erforderlichen Vorarbeiten und den bevorstehenden Winter ist jedoch frühestens im nächsten Frühjahr mit dem Baubeginn zu rechnen.