Pressemitteilungen 2006 [LDC]

[54/2006 - 22.12.2006]

Auch Landkreis Annaberg schließt Schadensbeseitigung ab

Rund 17,4 Mio. € investiert – Gros der Schadenssumme vereinigte sich mit ca. 14,7 Mio. € auf den Straßenbau
Das Regierungspräsidium Chemnitz hatte in der vergangenen Woche eine erste Bilanz zur Flutschadensbeseitigung vermeldet. Der bevorstehende Abschluss der Maßnahmen nimmt durch die neuesten vorliegenden Erhebungen immer konkretere Formen an. So sind im Landkreis Annaberg inzwischen alle 321 Maßnahmen zur Beseitigung von baulichen Schäden abgeschlossen.

Der Gesamtschaden aufgrund des Hochwassers von 2002 belief sich laut Maßnahmeplan im Bereich der kommunalen landkreiseigenen Infrastruktur bei einem Maßnahmeplan mit 14 enthaltenen Maßnahmen auf 1.271.700 €.

Darüber hinaus hatten 16 Kommunen Maßnahmepläne eingereicht, die insgesamt weitere 307 Maßnahmen mit einer Schadenssumme von 16.174.000 € enthielten. Dies ergibt mit dem Maßnahmeplan des Landkreises zusammen einen Gesamtschaden von 17.445.700 €. Davon entfielen die Schäden im Einzelnen auf folgende Infrastrukturbereiche:


Bereich Schadenssumme   Maßnahmen
Straßen 14.693,5    229
Wirtschaftsnahe Infrastruktur 965,0   23
Städtebau- und dörfliche Infrastruktu 682,0   26
Sport-, Freizeit- und Tourismus 609,9   8
Schulhausba 255,9   8
ÖPNV 392,0   2
Soziales 72,3   4
Verwaltungsinfrastruktur 45,0   1
 
                                     
 
Folgende wichtige Maßnahmen waren darin enthalten:

  • die Preßnitztalbahn in Jöhstadt mit einer Schadenssumme von 392.000 €
  • die Fichtelbergschanze mit einer Schadenssumme von 341.500 €
  • die Parkanlage in Thermalbad-Wiesenbad mit 264.060 €
  • Wanderwege in Elterlein mit 256.111 €
  • die Ortsverbindungsstraße Elterlein-Hermannsdorf mit 1.204.000 €
  • der Landwehrkanal mit den Folgemaßnahmen Straße und Stützmauer in Scheibenberg mit 802.902 €
  • den Uferweg mit Stützmauer in Thermalbad-Wiesenbad mit 1.350.276 €
 
Dieser enorme Baufortschritt ist neben der guten Zusammenarbeit von betroffenen Kommunen, dem Landkreis Annaberg und dem Wiederaufbaustab des Regierungspräsidiums Chemnitz auch den geradezu idealen Witterungsbedingungen der letzten Monate zu verdanken.