Freie Stellen

[Kennziffer 51C/04/17 - 08.08.2017]

Stellenausschreibung Sachbearbeiter/in im Referat 51 -Sozialer Arbeitsschutz, Schutz besonderer Personengruppen- Dienststelle Chemnitz (befristet)

In der Dienststelle Chemnitz der Landesdirektion Sachsen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Referat 51 – Sozialer Arbeitsschutz, Schutz besonderer Personengruppen – die Stelle einer Sachbearbeiterin / eines Sachbearbeiters befristet nach § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) bis 31. Dezember 2018 in Vollzeit zu besetzen. Bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verlängerung der Befristung möglich.

Zu den Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
  • Vollzug der Arbeitsschutzgesetzgebung (insbesondere ArbSchG, ASiG) durch Betriebsrevisionen und Beratungen in Unternehmen hinsichtlich der Einhaltung der Arbeitsschutzgesetzgebung (technischer und sozialer Arbeitsschutz), Bearbeitung von gesetzlich vorgeschriebenen Anzeigen (MuSchG, Unfälle) sowie Beschwerden zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Durchführung von Ordnungswidrigkeitsverfahren,
  • Beratung und Information von Arbeitgebern und Bearbeitung von Genehmigungen, Erlaubnissen, Zulassungen und Ausnahmen nach Arbeitszeitgesetz, Mutterschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz und Arbeitsstättenverordnung,
  • Erarbeitung von fachtechnischen Stellungnahmen und Gutachten in immissionsschutzrechtlichen, baurechtlichen und sonstigen Genehmigungsverfahren. 
     
Zwingende Voraussetzung für die Tätigkeiten ist (bitte Nachweis beifügen):
  • ein abgeschlossener Bachelor- oder Diplomstudiengang (FH) auf ingenieurtechnischem Gebiet in den Fachrichtungen Sicherheitstechnik, Verfahrenstechnik oder Maschinenbau an einer Fachhochschule oder
  • ein abgeschlossener Bachelorstudiengang auf ingenieurtechnischem Gebiet in den Fachrichtungen Sicherheitstechnik, Verfahrenstechnik oder Maschinenbau an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen Hochschule oder
  • ein abgeschlossener Bachelor- oder Diplomstudiengang (FH) in einer technischen, naturwissenschaftlichen oder verwaltungswissenschaftlichen Fachrichtung an einer Fachhochschule in Verbindung mit dem Nachweis der sicherheitstechnischen Fachkunde nach § 7 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Zertifikat der Berufsgenossenschaft) und mehrjähriger berufspraktischer Tätigkeit als Arbeitssicherheitsfachkraft oder in einer Aufsichtsbehörde oder
  • ein abgeschlossener Bachelorstudiengang in einer technischen, naturwissenschaftlichen oder verwaltungswissenschaftlichen Fachrichtung an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen Hochschule in Verbindung mit dem Nachweis der sicherheitstechnischen Fachkunde nach § 7 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Zertifikat der Berufsgenossenschaft) und mehrjähriger berufspraktischer Tätigkeit als Arbeitssicherheitsfachkraft oder in einer Aufsichtsbehörde.

 
Ein Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Außendienst und zum Führen eines Dienst-Kraftfahrzeuges sind zwingend erforderlich. Die physische Mobilität zur Durchführung von Außendiensten (u.a. Begehung von Industrieanlagen) wird vorausgesetzt.


Von Vorteil sind:
  • Berufserfahrung im Aufgabengebiet und im öffentlichen Dienst,
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des technischen und sozialen Arbeitsschutzes und des Verwaltungsrechts.

Im Rahmen der Tätigkeiten werden erwartet:
  • ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, Zielorientierung, Durchsetzungsvermögen sowie Kritik- und Konfliktfähigkeit,
  • der sichere Umgang mit der Standardsoftware (insbesondere Excel, Word, Internet/Intranet; Outlook). 

Die zu besetzende Stelle ist der Laufbahngruppe 2, Einstiegsebene 1 (bisher gehobener Dienst), zugeordnet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 10 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).
 
Die Befristung erfolgt nach § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Bewerberinnen und Bewerber, die bereits in einem befristeten oder unbefristeten Beschäftigungsverhältnis mit dem Freistaat Sachsen stehen oder gestanden haben, können für die Stellenbesetzung nicht berücksichtigt werden. Ausbildungszeiten sowie Zeiten im Beamtenverhältnis auf Widerruf beim Freistaat Sachsen sind hiervon ausgenommen.


Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 51C/04/17 bis 1. September 2017
 
An die
LANDESDIREKTION SACHSEN
Referat Personal
Altchemnitzer Straße 41
09120 Chemnitz
 
bzw. per E-Mail an bewerbungen@lds.sachsen.de
 
Bitte beachten Sie: Es können nur Anhänge im pdf-Format bearbeitet werden.

 
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Friedrich, Telefon 0371 532-2125 zur Verfügung.