Sportwetten

[26.01.2017]

Landesdirektion Sachsen untersagt Sportwettvermittlung in Wettbüros, in denen Geldgewinnspielgeräte aufgestellt sind


Auch Säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hält Ver­bin­dung von Sport­wet­ten und Geld­spiel­ge­rä­ten in ei­ner Be­triebs­stät­te für be­denk­lich (Be­schluss vom 12. Ja­nu­ar 2017).

Die Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen hat ei­nem Wett­bü­ro­be­trei­ber die Ver­mitt­lung von Sport­wet­ten un­ter­sagt, wenn im Wett­bü­ro ne­ben der Sport­wett­ver­mitt­lung zu­gleich Geld­au­to­ma­ten­spie­le an­ge­bo­ten wer­den. Nach Auf­fas­sung der Lan­des­di­rek­ti­on Sach­sen läuft es den Zie­len des Glücks­spiel­staats­ver­tra­ges zu­wi­der, wenn in­ner­halb ei­ner Be­triebs­stät­te Sport­wett­ver­mitt­lung und Au­to­ma­ten­spiel un­mit­tel­bar ne­ben­ein­an­der er­fol­gen kann. Da­durch wird die Ent­wick­lung ei­ner Glücks­spiel- oder Wett­sucht be­för­dert. Die­ser Auf­fas­sung ist auch das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in sei­nem Be­schluss vom 12. Ja­nu­ar 2017. In der Fol­ge muss nun ein Wett­bü­ro­be­trei­ber in Sach­sen ent­schei­den, ob er die Sport­wett­ver­mitt­lung ein­stellt oder die Geld­au­to­ma­ten­spie­le ent­fernt. Bei­des zu­sam­men geht nicht.
 
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