Bundesstraßen

[04.11.2019] [C32-0522/1004]

Bekanntmachung

über die Auslegung der Planunterlagen im Planfeststellungsverfahren für

B 101 - Ausbau in Lauter, Knotenpunkt mit der K 9112 NK 5442 095, Station 2,100 bis NK 5442 068, Station 0,075

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Zschopau, hat für das genannte Bauvorhaben die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens nach § 17 Abs. 1 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) i. V. m. § 1 des Gesetzes zur Regelung des Verwaltungs-verfahrens- und des Verwaltungszustellungsrechts für den Freistaat Sachsen (SächsVwVfZG) und §§ 72 bis 77 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) bei der Landesdirektion Sachsen beantragt.
Gegenstand des Vorhabens ist der Ausbau der Bundesstraße 101 mit der K 9112 in der Ortsdurchfahrt der Stadt Lauter-Bernsbach von NK 5442 095, Station 2,100 bis NK 5442 068 Station 0,075. Hierzu erfolgen u. a. die Einordnung eines Linksabbiegestreifens in der südlichen Knotenpunktzufahrt sowie die Schaffung einer einheitlichen Fahrbahnbreite und einer ausreichenden Knotenpunktgeometrie.

Für das Bauvorhaben werden Grundstücke in der Stadt Lauter-Bernsbach (Gemarkung Lauter) in Anspruch genommen.

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeits-prüfung gem. § 5 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung im Freistaat Sachsen (SächsUVPG).

Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt in der Zeit vom 4. November 2019 bis einschließlich 3. Dezember 2019 in der Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach, Bau- und Liegenschaftsamt, im Zimmer 6 des Verwaltungsgebäudes II, Straße der Einheit 5 in 08315 Lauter-Bernsbach, während der Dienststunden
Montag  09:00 Uhr – 12:00 Uhr
Dienstag  09:00 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 18:00 Uhr
Mittwoch  09:00 Uhr – 12:00 Uhr
Donnerstag  09:00 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 16:00 Uhr 
Freitag  09:00 Uhr – 12:00 Uhr
zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Die Bekanntmachung ist einschließlich der auszulegenden Planunterlagen während des oben genannten Zeitraums auch auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen unter der Rubrik [Infrastruktur] einsehbar. Maßgeblich ist der Inhalt der ausgelegten Unterlagen (§ 27a Abs. 1 Satz 4 VwVfG).

Darüber hinaus sind die entscheidungserheblichen Unterlagen gemäß den Bestimmungen des Sächsischen Umweltinformationsgesetzes (SächsUIG), in der Landesdirektion Sachsen, Referat 32 C, Altchemnitzer Straße 41 in 09120 Chemnitz, auf Antrag zugänglich.

1.    Jeder kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum  17. Dezember 2019, bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Chemnitz, Altchemnitzer Straße 41 in 09120 Chemnitz sowie der Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach, Rathausstraße 11 in 08315 Lauter-Bernsbach, Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben bzw. sich äußern. Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen.
Nach Ablauf dieser Frist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 73 Abs. 4 Satz 3 VwVfG). Einwendungen und Stellungnahmen der Vereinigungen sind nach Ablauf dieser Frist ebenfalls ausgeschlossen (§ 73 Abs. 4 Satz 5 VwVfG).
Bei Einwendungen bzw. Äußerungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige Eingaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner zu bezeichnen. Anderenfalls können diese Einwendungen bzw. Äußerungen unberücksichtigt bleiben (§ 17 Abs. 2 VwVfG).
Es wird darauf hingewiesen, dass keine Eingangsbestätigung erfolgt.
2.    Vereinigungen, die aufgrund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen den Planfeststellungsbeschluss einzulegen, werden hiermit entsprechend von der Auslegung des vollständigen Plans benachrichtigt. Sie können innerhalb der in Nr. 1 genannten Frist Stellungnahmen zu dem Plan abgeben bzw. sich äußern.
3.    Die Anhörungsbehörde kann auf eine Erörterung der rechtzeitig erhobenen Stellungnahmen und Einwendungen verzichten (§ 17a Nr. 1 FStrG).
Findet ein Erörterungstermin statt, wird er ortsüblich bekannt gemacht werden.
Ferner werden diejenigen, die rechtzeitig Einwendungen erhoben, Äußerungen vorgebracht oder Stellungnahmen abgegeben haben, von dem Termin gesondert benachrichtigt. Bei gleichförmigen Einwendungen gilt diese Regelung für den Vertreter (§ 17 VwVfG in Verbindung mit § 1 SächsVwVfZG).
Sind mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können sie durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.
Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung ist durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den Akten der Anhörungsbehörde zu geben ist. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden. Das Anhörungsverfahren ist mit Abschluss des Erörterungstermins beendet.
Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.
4.    Durch Einsichtnahme in die Planunterlagen, Erhebung von Einwendungen, Vorbringen von Äußerungen oder Abgabe von Stellungnahmen, Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehende Kosten werden nicht erstattet.
5.    Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.
6.    Über die Äußerungen, Einwendungen und Stellungnahmen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde (Landesdirektion Sachsen) entschieden. Die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) an die Einwender und diejenigen, die eine Stellungnahme abgegeben oder sich geäußert haben, kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.
7.    Vom Beginn der Auslegung des Planes treten die Anbaubeschränkungen nach § 9 FStrG und die Veränderungssperre nach § 9a FStrG in Kraft. Darüber hinaus steht ab diesem Zeitpunkt dem Träger der Straßenbaulast ein Vorkaufsrecht an den vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 9a Abs. 6 FStrG).
Bei der Abgabe von Stellungnahmen und Äußerungen oder der Erhebung von Einwendungen seitens der Beteiligten werden zum Zwecke der Durchführung dieses Planfeststellungsverfahrens Daten erhoben. Diese Daten werden von der Landesdirektion Sachsen in Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß den geltenden Bestimmungen zum Datenschutz verarbeitet. Die entsprechenden datenschutzrechtlichen Informationen nach Artikel 13 Abs. 1 und 2 sowie Artikel 14 Abs. 1 und 2 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind unter https://www.lds.sachsen.de/Datenschutz einsehbar.
 
 

Unterlagen

[17 Datensätze]

Inhalt

[4.10.2019]
(pdf-Datei; 56 KB)

Teil A - Vorhabensbeschreibung

[4.10.2019]
(zip-Datei; 0,45 MB)

Teil B - Planteil

[4.10.2019]
(pdf-Datei; 4,66 MB)
 
[4.10.2019]
(pdf-Datei; 24,51 MB)
 
[4.10.2019]
(pdf-Datei; 1,15 MB)
 
[4.10.2019]
(zip-Datei; 0,35 MB)
 
[4.10.2019]
(pdf-Datei; 0,28 MB)
 
[4.10.2019]
Grunderwerbsplan
(pdf-Datei; 0,74 MB)
 
[4.10.2019]
Grunderwerbsverzeichnis
(zip-Datei; 94 KB)
 
[4.10.2019]
(pdf-Datei; 0,29 MB)

Teil C - Untersuchungen, weitere Pläne, Skizzen

[4.10.2019]
(zip-Datei; 0,44 MB)
 
[4.10.2019]
Lageplan mit Schleppkurven
(pdf-Datei; 0,91 MB)
 
[4.10.2019]
Leitungsplan
(pdf-Datei; 1,15 MB)
 
[4.10.2019]
(zip-Datei; 3,35 MB)
 
[4.10.2019]
(pdf-Datei; 0,88 MB)

Teil D - Nachweise

[4.10.2019]
(pdf-Datei; 10,49 MB)
 
[4.10.2019]
(zip-Datei; 10,86 MB)