Qualifizierung der ausbildenden Fachkraft

[01.03.2017]

Prüfungstermine

Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen
als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz
über die Prüfungstermine zum Nachweis der berufs-
und arbeitspädagogischen Qualifikation der ausbildenden Fachkräfte vom 23. Februar 2017
I. Ausschreibung

Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das durch Artikel 19 Absatz 3 des Gesetzes vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234) geändert worden ist, führt im Jahre 2017 Prüfungen zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation der ausbildenden Fachkräfte im Sinne des § 11 Abs. 1 der Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation der ausbildenden Fachkräfte (POQuadaF) vom 28. Juni 2007 (SächsAbl. S. 1016), zuletzt geändert durch die Verwaltungsvorschrift vom 28. Juni 2012 (SächsABl. S. 1012) mit Wirkung vom 1. März 2012, durch.

Die Prüfungen werden, sofern bei den sächsischen Bildungsträgern entsprechende Lehrgänge stattfinden, an folgenden Terminen durchgeführt:
 
1. 10. April 2017 bis 11. April 2017
   
2. 12. Juni 2017 bis 13. Juni 2017
   
3. 4. September 2017 bis 5. September 2017
   
4. 4. Dezember 2017 bis 8. Dezember 2017
 
II. Zulassungsvoraussetzungen

Zur Fortbildungsprüfung ist zuzulassen, wer
1. seine Arbeitsstätte bei einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder des Privatrechts, an der eine juristische Person des öffentlichen Rechts beteiligt ist, im Freistaat Sachsen hat und

2. glaubhaft nachweist, dass er die erforderliche berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation im Sinne des § 11 der POQuadaF durch Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen nach Maßgabe des Lehrplans der Landesdirektion Sachsen oder auf andere Weise erworben hat.

Behinderte Menschen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch –
Neuntes Buch [SGB IX]) sind zur Fortbildungsprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzung nach Nr. 2 nicht in vollem Umfang vorliegt, soweit Art und Schwere der Behinderung dies erfordern
(§§ 67 und 65 Abs. 2 Satz 2 BBiG). Der Nachweis ist rechtzeitig unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu erbringen. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.

III. Zulassende Stelle

Die Anmeldung zur Fortbildungsprüfung ist vom Prüfungsbewerber unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars für die Prüfungen am: 
 
10. April 2017 bis 11. April 2017 bis spätestens 31. März 2017
      
12. Juni 2017 bis 13. Juni 2017 bis spätestens 15. Mai 2017
     
4. September 2017 bis 5. September 2017 bis spätestens 10. August 2017
     
4. Dezember 2017 bis 8. Dezember 2017 bis spätestens 10. November 2017

(Eingangsstempel) bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Das Anmeldeformular ist im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abzurufen.

Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:

1. Zertifikat des auf diese Prüfung hinführenden Fortbildungslehrgangs (Kopie); sofern der Prüfungsbewerber dies noch nicht vorlegen kann, genügt eine Bescheinigung, dass er an einem solchen Lehrgang teilnimmt oder
2. die Vorlage anderer geeigneter Nachweise, die erkennen lassen, dass der Bewerber die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse im Sinne des § 11 POQuadaF erworben hat.

Die vollständigen Zulassungsanträge sind fristgemäß bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Von Teilsendungen bitten wir abzusehen. Später eingehende Zulassungsanträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Auf Antrag gewährt die zuständige Stelle behinderten Prüfungsteilnehmern eine ihrer Behinderung entsprechende Vergünstigung. Diese wird nur unter Vorlage eines ärztlichen Attestes mit entsprechender Empfehlung hinsichtlich der als notwendig erachteten Vergünstigung gewährt. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter
www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Dies gilt auch für Prüfungsteilnehmer, die wegen einer ärztlich festgestellten vorübergehenden körperlichen Behinderung bei der Ablegung der Prüfung erheblich beeinträchtigt sind.

Der Antrag ist zusammen mit der Anmeldung zur Prüfung zu stellen. Liegen die Voraussetzungen für die Gewährung von Prüfungsvergünstigungen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, ist der Antrag unverzüglich zu stellen.

IV. Gebührenerhebung

Die Landesdirektion Sachsen erhebt auf der Grundlage der Sächsischen Aus- und Fortbildungsgebührenverordnung vom 15. Juni 2006, geändert am 15. Juli 2007, für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen Benutzungsgebühren. Für die Abnahme der Fortbildungsprüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation der ausbildenden Fachkräfte werden Gebühren in Höhe von 140,00 EUR erhoben.

Kostenschuldner ist gemäß § 7 Abs. 1 der Verordnung grundsätzlich der Prüfungsteilnehmer bzw. sein Dienstherr oder Arbeitgeber, sofern er den Prüfungsteilnehmer angemeldet hat. Staatliche Behörden und Gerichte des Freistaates Sachsen sind von der Gebührenpflicht befreit.

Leipzig, 23. Februar 2017 

Landesdirektion Sachsen



Kerstin Bechstein
in Vertretung des Referatsleiters Aus- und Fortbildung, Prüfungsangelegenheiten