Ausbildung der Ausbilder

[05.07.2019]

Prüfungstermine Dezember 2019


Bekanntmachung
der Landesdirektion Sachsen
als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz über die Prüfungstermine zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Ausbilder-Eignung
Gz.: L13-6042/54/1
 
Vom 2. Juli 2019
 
 
I. Ausschreibung
 
 Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch Artikel 14 der Verordnung vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581), führt im Jahre 2019 eine Prüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Ausbilder-Eignung durch. Für die Prüfung gilt die Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21. Januar 2009 (BGBl. I S. 88) und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Ausbilder-Eignung (POAE) vom 28. Dezember 2009 (SächsAbl. S. 48), zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 28. Juni 2012 (SächsABl. S. 1012) mit Wirkung vom 1. März 2012.
 
 Die Prüfungen werden an folgenden Terminen durchgeführt:
 
Dezember 2019
 
 Die schriftliche Prüfung wird am 2. Dezember 2019 stattfinden.
 
 Die praktische Prüfung wird in der Zeit vom 3. Dezember bis 6. Dezember 2019 durchgeführt.
 
II. Zulassungsvoraussetzungen
 
 Zur Fortbildungsprüfung ist zuzulassen, wer
 
1a) seine Arbeitsstätte bei einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder des Privatrechts, an der eine juristische Person des öffentlichen Rechts beteiligt ist, im Freistaat Sachsen hat oder
1b) ein Studium an der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen absolviert
und
2.) glaubhaft nachweist, dass er die erforderliche berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation im Sinne der Ausbilder-Eignungsverordnung durch Teilnahme an Fortbildungs-lehrgängen oder auf andere Weise erworben hat.
 
 Behinderte Menschen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch (SGB IX)) sind zur Fortbildungsprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzung nach Nr. 2 nicht in vollem Umfang vorliegt, soweit Art und Schwere der Behinderung dies erfordern (§§ 67 und 65 Abs. 2 Satz 2 BBiG). Der Nachweis ist rechtzeitig unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu erbringen. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.
 
III. Zulassende Stelle
 
 Die Anmeldung zur Fortbildungsprüfung ist vom Prüfungsbewerber unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bis spätestens 28. Oktober 2019 für die im Dezember 2019 stattfindende Prüfung (Eingangsstempel) bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Das Anmeldeformular ist im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abzurufen.
 
 Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:
 
1. Zertifikat des auf diese Prüfung hinführenden Fortbildungslehrgangs (Kopie); sofern der Prüfungsbewerber dies noch nicht vorlegen kann, genügt eine Bescheinigung, dass er an einem solchen Lehrgang teilnimmt oder
2. die Vorlage anderer geeigneter Nachweise, die erkennen lassen, dass der Bewerber die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse erworben hat.
 
 Die vollständigen Zulassungsanträge sind fristgemäß bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Von Teilsendungen bitten wir abzusehen. Später eingehende Zulassungsanträge können nicht mehr berücksichtigt werden.
 
 Auf Antrag gewährt die zuständige Stelle behinderten Prüfungsteilnehmern eine ihrer Behinderung entsprechende Vergünstigung. Diese wird nur unter Vorlage eines ärztlichen Attestes mit entsprechender Empfehlung hinsichtlich der als notwendig erachteten Vergünstigung gewährt. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung, abgerufen werden. Dies gilt auch für Prüfungsteilnehmer, die wegen einer ärztlich festgestellten vorübergehenden körperlichen Behinderung bei der Fertigung der Prüfungsarbeit erheblich beeinträchtigt sind.
 
 Der Antrag ist zusammen mit der Anmeldung zur Prüfung zu stellen. Liegen die Voraussetzungen für die Gewährung von Prüfungsvergünstigungen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, ist der Antrag unverzüglich zu stellen.
 
IV. Gebührenerhebung
 
 Die Landesdirektion Sachsen erhebt auf der Grundlage der Sächsischen Aus- und Fortbildungsgebührenverordnung vom 15. Juni 2006, geändert am 15. Juli 2007, für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen Benutzungsgebühren. Für die Abnahme der Fortbildungsprüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Ausbilder-Eignung werden Gebühren in Höhe von 160,00 EUR erhoben.
 
 Kostenschuldner ist gemäß § 7 Abs. 1 der Verordnung grundsätzlich der Prüfungsteilnehmer bzw. sein Dienstherr oder Arbeitgeber, sofern er den Prüfungsteilnehmer angemeldet hat. Staatliche Behörden und Gerichte des Freistaates Sachsen sind von der Gebührenpflicht befreit.
 
Datenschutzhinweis
 
 Ihre Daten werden von der Landesdirektion Sachsen in Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß den geltenden Bestimmungen zum Datenschutz verarbeitet. Weitere Informationen über die Verarbeitung der Daten und Ihre Rechte bei der Verarbeitung der Daten, finden Sie unter dem Link www.lds.sachsen.de/datenschutz sowie in den dort eingestellten Informationsblättern.
 
Leipzig, 2. Juli 2019
 
Landesdirektion Sachsen
Dr. Schütz
Referatsleiterin