Meister für Bäderbetriebe

[30.07.2019]

Prüfungstermine 2019/2020


Bekanntmachung
der Landesdirektion Sachsen
als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz für die
Fortbildungsprüfung Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe in Sachsen
Gz.: L13-6042/59/2

Vom 30. Juli 2019
 
I.     Ausschreibung

  Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581) geändert worden ist, führt eine Fortbildungsprüfung zum/zur Geprüften Meister/in für Bäderbetriebe durch. Für die Prüfung gilt die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Meister für Bäderbetriebe/Geprüfte Meisterin für Bäderbetriebe (POGeMBäd) vom 28. Juni 2007 (SächsAbl. S. 1026 ff), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 21. Januar 2019 (SächsABl. S. 347) geändert worden ist.

  Die Prüfungen werden in den folgenden Zeiträumen durchgeführt:
 
Herbstblock (Block I):   12. September 2019 bis 16. November 2019
Frühjahrsblock (Block II): 20. Februar 2020 bis 20. März 2020

Achtung:
  Der Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung ist durch eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach § 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung oder durch eine andere erfolgreich abgelegte vergleichbare Prüfung vor einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss nachzuweisen. Der Prüfungsnachweis ist vor Beginn der letzten Prüfungsleistung zu erbringen. Eine Prüfung im Rahmen der Fortbildungsprüfung Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe kann nicht mehr durchgeführt werden.

II.    Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Fortbildungsprüfung ist zuzulassen, wer
1.  seine Arbeitsstätte oder, soweit kein Arbeitsverhältnis besteht, seinen Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen hat,    
2.  eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in den anerkannten Ausbildungsberufen        
- Fachangestellter für Bäderbetriebe oder          
- Schwimmmeistergehilfe und danach   
3.   eine mindestens zweijährige Berufspraxis nachweist, die wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Meisters für Bäderbetriebe hat.

(2)   Die berufspraktische Tätigkeit ist nachzuweisen, in der Regel durch die Tätigkeitsbeschreibung. Der Nachweis muss einen hinreichenden Aufschluss darüber zulassen, dass eine Tätigkeit ausgeübt wurde, die wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Meisters für Bäderbetriebe hat. Die zuständige Stelle kann die Verwendung besonderer Formulare verlangen.

(3)   Behinderte Menschen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch (SGB IX) sind zur Fortbildungsprüfung auch zuzulassen, wenn der Fortbildungslehrgang nicht oder die erforderliche Berufspraxis nicht in vollem Umfang absolviert worden sind, soweit Art und Schwere der Behinderung dies erfordern (§§ 67 und 65 Abs. 2 Satz 2 BBiG). Der Nachweis ist rechtzeitig unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu er­bringen. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.
 
III.   Zulassende Stelle

  Die Anmeldung zur Fortbildungsprüfung ist bis spätestens 30. August 2019 (Eingangsstempel) vom Prüfungsbewerber unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen.

Das Anmeldeformular ist im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abzurufen.

Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:

1.  eine Kopie des Prüfungszeugnisses über die bestandene Abschlussprüfung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe oder zum Schwimmmeistergehilfen/zur Schwimmmeistergehilfin,
2.  ein Nachweis über eine mindestens zweijährige Berufspraxis, die wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Meisters für Bäderbetriebe hat,
3.  sonstige Zeugnisse, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen,
4.  bei Wiederholungsprüfungen, Bescheide über die nicht bestandene Prüfung.

  Die vollständigen Zulassungsunterlagen sind fristgemäß bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Von Teilsendungen bitten wir abzusehen. Später eingehende Zulassungs­anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

  Auf Antrag gewährt die zuständige Stelle behinderten Prüfungsteilnehmern eine ihrer Behinderung entsprechende Vergünstigung. Diese wird nur unter Vorlage eines ärztlichen Attestes mit entsprechender Empfehlung hinsichtlich der als notwendig erachteten Ver­günstigung gewährt. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Dies gilt auch für Prüfungsbewerber, die wegen einer ärztlich festgestellten vorübergehenden körperlichen Behinderung bei der Fertigung der Prüfungsarbeit erheblich beeinträchtigt sind.

  Der Antrag ist zusammen mit der Anmeldung zur Prüfung zu stellen. Liegen die Voraussetzungen für die Gewährung von Prüfungsvergünstigungen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, ist der Antrag unverzüglich zu stellen.

IV.   Gebührenerhebung

  Die Landesdirektion Sachsen erhebt auf der Grundlage der Sächsischen Aus- und Fortbil­dungsgebührenverordnung – SächsAuFGebVO vom 15. Juni 2006 (SächsGVBl. S. 166), geändert durch Artikel 3 der Verordnung am 19. Januar 2017 (SächsGVBl. S. 20), für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen Benutzungsgebühren. Für die Abnahme der Fortbildungsprüfung zum/zur Geprüften Meister/in werden Gebühren in Höhe von 730,00 Euro erhoben.

  Kostenschuldner ist gemäß § 7 Abs. 1 der Verordnung grundsätzlich der Prüfungsteilnehmer oder Arbeitgeber, sofern er den Prüfungsteilnehmer angemeldet hat. Staatliche Behörden und Gerichte des Freistaates Sachsen sind von der Gebührenpflicht befreit.

Datenschutzhinweis

  Ihre Daten werden von der Landesdirektion Sachsen in Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß den geltenden Bestimmungen zum Datenschutz verarbeitet. Weitere Informationen über die Verarbeitung der Daten und Ihre Rechte bei der Verarbeitung der Daten, finden Sie unter dem Link https://www.lds.sachsen.de/datenschutz sowie in den dort eingestellten Informationsblättern.

Leipzig, 30. Juli 2019

Landesdirektion Sachsen
Bechstein
In Vertretung der Referatsleiterin