Lebensmittelkontrolleur

[10.08.2017]

Prüfungstermine 2017

Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen
als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz für die
Fortbildungsprüfung zum/zur Lebensmittelkontrolleur/in in
Sachsen
vom 7. August 2017

I.     Ausschreibung

Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581) geändert worden ist, führt eine Fortbildungsprüfung zum/zur Lebensmittelkontrolleur/in durch. Für die Prüfung gelten die Lebensmittelkontrolleur-Verordnung (LKonV) vom 17. August 2001 (BGBl. I S. 2236), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 27. April 2016 (BGBl. I S. 980) geändert worden ist und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum Lebensmittelkontrolleur / zur Lebensmittelkontrolleurin (POLKon) vom
16. Januar 2008 (SächsABl. S. 244), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 28. Juni 2012 (SächsABl. S. 1012) geändert worden ist.

Die Prüfung wird wie folgt durchgeführt:
 
schriftliche Prüfung: 1. November 2017
praktische Prüfung: 6. November 2017 bis 17. November 2017
mündliche Prüfung: 28. November 2017

II.    Zulassungsvoraussetzungen

Zur Fortbildungsprüfung ist zuzulassen, wer
  1. einen Fortbildungsvertrag mit einer Einstellungsbehörde im Freistaat Sachsen abgeschlossen hat,
  2. die Anforderungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 LKonV erfüllt oder nach § 2 Abs. 2 Satz 1 LKonV diesen Personen gleichgestellt ist (der Nachweis ist mit dem Antrag vorzulegen) und
  3. am Fortbildungslehrgang zum Lebensmittelkontrolleur erfolgreich teilgenommen hat. Die in der praktischen und theoretischen Fortbildung zu erbringenden Leistungsnachweise müssen jeweils im Durchschnitt mindestens mit der Note „ausreichend“ (50,00 Punkte) bewertet worden sein.

Behinderte Prüfungsteilnehmer sind zur Fortbildungsprüfung auch zuzulassen, wenn der erforderliche Fortbildungslehrgang nicht in
vollem Umfang abgelegt worden ist, soweit Art und Schwere der
Behinderung dies erfordern (§§ 67 und 65 Abs. 2 Satz 2 BBiG). Der Nachweis ist rechtzeitig unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu erbringen. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.

III.   Zulassende Stelle

Die Anmeldung zur Fortbildungsprüfung ist bis spätestens
1. September 2017 (Eingangsstempel) vom Prüfungsbewerber
unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bei der
Landesdirektion Sachsen einzureichen.

Das Anmeldeformular ist im Internet unter
www.lds.sachsen.de/ausbildung abzurufen.
 
Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:
  1. Nachweise über die Erfüllung der Anforderungen nach § 2 Abs. 1 und 2 LKonV,
  2. die beiden Befähigungsberichte der praktischen Fortbildung (LÜVA und LUA),
  3. die Bescheinigung über die Teilnahme an der theoretischen Fortbildung,
  4. das Berichtsheft über die praktische Fortbildung sowie je ein Kontrollbericht des Prüflings zu den nach § 15 Absatz 4 POLKon für die praktische Prüfung relevanten Objekten,
  5. eine Erklärung und gegebenenfalls einen Nachweis darüber, ob und mit welchem Erfolg der Prüfungsbewerber bereits an der Fortbildungsprüfung teilgenommen hat.

Die vollständigen Zulassungsunterlagen sind fristgemäß bei der
Landesdirektion Sachsen einzureichen. Von Teilsendungen bitten
wir abzusehen. Später eingehende Zulassungsanträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Auf Antrag gewährt die zuständige Stelle behinderten Prüfungsteilnehmern eine ihrer Behinderung entsprechende Vergünstigung.
Diese wird nur unter Vorlage eines ärztlichen Attestes mit entsprechender Empfehlung hinsichtlich der als notwendig erachteten Vergünstigung gewährt. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Dies gilt auch für Prüfungsbewerber, die wegen einer ärztlich festgestellten vorübergehenden körperlichen Behinderung bei der Fertigung der Prüfungsarbeit erheblich beeinträchtigt sind.

Der Antrag ist zusammen mit der Anmeldung zur Prüfung zu stellen. Liegen die Voraussetzungen für die Gewährung von Prüfungsvergünstigungen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, ist der Antrag unverzüglich zu stellen.

IV.   Gebührenerhebung

Die Landesdirektion Sachsen erhebt auf der Grundlage der
Sächsischen Aus- und Fortbildungsgebührenverordnung (SächsAuFGebVO) vom 15. Juni 2006 (SächsGVBl. S. 166), die durch Artikel 3 der Verordnung vom 19. Januar 2017 (SächsGVBl. S. 20) geändert worden ist, für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen Benutzungsgebühren. Für die Abnahme der Fortbildungsprüfung zum Lebensmittelkontrolleur/zur Lebensmittelkontrolleurin werden Gebühren in Höhe von 735,00 Euro erhoben.

Kostenschuldner ist gemäß § 7 Abs. 1 der Verordnung grundsätzlich der Prüfungsteilnehmer bzw. sein Dienstherr oder Arbeitgeber, sofern er den Prüfungsteilnehmer angemeldet hat. Staatliche Behörden und Gerichte des Freistaates Sachsen sind von der Gebührenpflicht be­freit.

Leipzig, 7. August 2017

Landesdirektion Sachsen


Stefan Barton
Referatsleiter Aus- und Fortbildung, Prüfungsangelegenheiten