Wasserbaumeister

[12.07.2017]

Prüfungstermine GQ 2017

Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen als zuständige
Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz
über die Prüfungstermine für die Fortbildung
Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin
in Sachsen vom 10. Juli 2017


I.     Ausschreibung

Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), dass
zuletzt durch Artikel 149 des Gesetzes vom 29. März 2017
(BGBl. I S. 626) geändert worden ist, führt eine Fortbildungsprüfung zum/zur Geprüften Wasserbaumeister/in durch. Für die Prüfung gelten die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin vom 18. Oktober 2007 (BGBl I S. 2476) und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin (POWabauM) vom 13. Oktober 2008, die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 28. Juni 2012 (SächsABl. S. 1012) geändert worden ist.

Die Fortbildungsprüfung gliedert sich in die Prüfungsteile Grundlegende Qualifikationen und Handlungsspezifische Qualifikationen. Der Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikation findet 2018 statt.

Die Prüfung wird wie folgt durchgeführt:

Grundlegende Qualifikationen:          16. und 17. Oktober 2017

II.    Zulassungsvoraussetzungen

Zur Fortbildungsprüfung im Prüfungsteil Grundlegende Qualifikationen wird zugelassen, wer
 
1. a)    seine Arbeitsstätte oder, soweit kein Arbeitsverhältnis besteht,
seinen Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen hat oder
 
1. b)    an einem entsprechenden Vorbereitungslehrgang einer
Fortbildungseinrichtung im FreistaatSachsen teilgenommen hat und
 
 2.         -  eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung im
     staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Wasserbauer /
     Wasserbauerin und danach eine
     mindestens einjährige Berufspraxis oder
 
            -  eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem
    sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach
    eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
 
            -  eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist.

Die Berufspraxis soll wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Wasserbaumeisters / einer Geprüften Wasserbaumeisterin nach § 1 Abs. 3 der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin vom 18. Oktober 2007 (BGBl I S. 2476), die zuletzt durch Artikel 51 der Verordnung vom 26. März 2014 (BGBl. I S. 274) geändert worden ist, haben. Die Berufspraxis muss spätestens zum Zeitpunkt des Beginns der Prüfung (Datum der ersten Prüfungsleistung) erfüllt sein.

Die berufspraktische Tätigkeit ist nachzuweisen. Der Nachweis muss einen hinreichenden Aufschluss darüber zulassen, dass tatsächlich eine Tätigkeit ausgeübt wurde, die wesentliche Bezüge zu den
Aufgaben eines Geprüften Wasserbaumeisters / einer Geprüften Wasserbaumeisterin hat. Die zuständige Stelle kann die Verwendung besonderer Formulare verlangen.

Behinderte Menschen sind zur Fortbildungsprüfung auch zuzulassen, wenn die erforderliche Berufspraxis nicht in vollem Umfang
vorliegt, soweit Art und Schwere der Behinderung dies erfordern
(§§ 67 und 65 Abs. 2 Satz 2 BBiG). Der Nachweis ist rechtzeitig
unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu erbringen.

Abweichend von Absatz 1 Nr. 2 sowie Absatz 2 kann zur Fortbildungsprüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungskompetenz) erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

III.   Zulassende Stelle

Die Anmeldung zum Prüfungsteil Grundlegende Qualifikationen ist bis spätestens 31. August 2017 (Eingangstempel) vom Prüfungsbewerber unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen.

Das Anmeldeformular ist im Internet unter
www.lds.sachsen.de/ausbildung abzurufen.

Die vollständigen Zulassungsunterlagen sind fristgemäß bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Von Teilsendungen bitten wir abzusehen. Später eingehende Zulassungsanträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Auf Antrag gewährt die zuständige Stelle behinderten Prüfungsteilnehmern eine ihrer Behinderung entsprechende Vergünstigung. Diese wird nur unter Vorlage eines ärztlichen Attestes mit entsprechender Empfehlung hinsichtlich der als notwendig erachteten Vergünstigung gewährt. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Dies gilt auch für Prüfungsbewerber, die wegen einer ärztlich festgestellten vorübergehenden körperlichen Behinderung bei der Fertigung der Prüfungsarbeit erheblich beeinträchtigt sind.

Der Antrag ist zusammen mit der Anmeldung zur Prüfung zu stellen. Liegen die Voraussetzungen für die Gewährung von Prüfungsvergünstigungen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, ist der Antrag unverzüglich zu stellen.

IV.   Gebührenerhebung

Die Landesdirektion Sachsen erhebt auf der Grundlage der Sächsischen Aus- und Fortbildungsgebührenverordnung – SächsAuFGebVO vom 15. Juni 2006 (SächsGVBl. S. 166), die durch Artikel 3 der Verordnung vom 19. Januar 2017 (SächsGVBl. S. 20) geändert worden ist, für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen Benutzungsgebühren. Für die Abnahme des Prüfungsteiles Grundlegende Qualifikationen werden Gebühren in Höhe von 150,00 Euro erhoben.

Kostenschuldner ist gemäß § 7 Abs. 1 der Verordnung grundsätzlich der Prüfungsteilnehmer bzw. sein Dienstherr oder Arbeitgeber, sofern er den Prüfungsteilnehmer angemeldet hat. Staatliche Behörden und Gerichte des Freistaates Sachsen sind von der Gebührenpflicht befreit.

Leipzig, 10. Juli 2017

Landesdirektion Sachsen


Stefan Barton
Referatsleiter Aus- und Fortbildung, Prüfungsangelegenheiten