Wasserbaumeister

[10.11.2016]

Prüfungstermine HQ 2017

Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz
über die Prüfungstermine für die Fortbildung
Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin
in Sachsen vom 10. November 2016

I.     Ausschreibung


Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch Artikel 436 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474), führt eine Fortbildungsprüfung zum/zur Geprüften Wasserbaumeister/in durch. Für die Prüfung gelten die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin vom 18. Oktober 2007
(BGBl I S. 2476), die zuletzt durch Artikel 51 der Verordnung vom 26. März 2014 (BGBl. I S. 274) geändert worden ist und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin (POWabauM) vom 13. Oktober 2008
(SächsABl. S. 1487), zuletzt geändert durch die Verwaltungsvorschrift vom 28. Juni 2012 (SächsABl. S. 1012).

Die Fortbildungsprüfung gliedert sich in die Prüfungsteile Grundlegende Qualifikationen und Handlungsspezifische Qualifikationen.

Der Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikationen wird wie folgt durchgeführt:
 
Schriftliche Situationsaufgaben 9. und 10. Januar 2017
Situationsbezogenes Fachgespräch 
28. Februar und
1. März 2017

Der Prüfungsteil Grundlegende Qualifikationen wird gesondert ausgeschrieben.
 
II.    Zulassungsvoraussetzungen

(1)  Zur Fortbildungsprüfung im Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikationen wird zugelassen, wer
1. den Prüfungsteil Grundlegende Qualifikationen erfolgreich abgelegt hat, der nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, und
2. zu den in Absatz 1 Nr. 2 genannten Praxiszeiten mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis nachweisen kann, gerechnet ab Ablegen der letzten Prüfungsleistung der Grundlegenden Qualifikationen.

(2)   Die Berufspraxis soll wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Wasserbaumeisters / einer Geprüften Wasserbaumeisterin nach § 1 Abs. 3 der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wasserbaumeister / Geprüfte Wasserbaumeisterin vom 18. Oktober 2007 (BGBl I S. 2476), die durch Artikel 8 der Verordnung vom 25. August 2009 (BGBl. I S. 2960) geändert worden ist, haben. Die Berufspraxis muss spätestens zum Zeitpunkt des Beginns der Prüfung (Datum der ersten Prüfungsleistung) erfüllt sein.

(3)   Die berufspraktische Tätigkeit ist nachzuweisen. Der Nachweis muss einen hinreichenden Aufschluss darüber zulassen, dass tatsächlich eine Tätigkeit ausgeübt wurde, die wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Wasserbaumeisters / einer Geprüften Wasserbaumeisterin hat. Die zuständige Stelle kann die Verwendung besonderer Formulare verlangen.

(4)   Behinderte Menschen sind zur Fortbildungsprüfung auch zuzulassen, wenn die erforderliche Berufspraxis nicht in vollem Umfang vorliegt, soweit Art und Schwere der Behinderung dies erfordern
(§§ 67 und 65 Abs. 2 Satz 2 BBiG). Der Nachweis ist rechtzeitig unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu erbringen.

(5)   Abweichend von Absatz 1 Nr. 2 sowie Absatz 2 kann zur Fortbildungsprüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungskompetenz) erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

III.   Zulassende Stelle

Die Anmeldung zum Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikationen ist bis spätestens 2. Dezember 2016 (Eingangstempel) vom Prüfungsbewerber unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Das Anmeldeformular ist im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abzurufen.

Dem Zulassungsantrag zum Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikationen ist beizufügen:
- ein vom Arbeitgeber bestätigter Nachweis über eine mindestens einjährige berufspraktische Tätigkeit, die wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Wasserbaumeisters / einer Geprüften Wasserbaumeisterin hat, gerechnet ab Ablegen der letzten Prüfungsleistung der Grundlegenden Qualifikationen.

Die vollständigen Zulassungsunterlagen sind fristgemäß bei der
Landesdirektion Sachsen einzureichen. Von Teilsendungen bitten
wir abzusehen. Später eingehende Zulassungsanträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Auf Antrag gewährt die zuständige Stelle behinderten Prüfungsteilnehmern eine ihrer Behinderung entsprechende Vergünstigung. Diese wird nur unter Vorlage eines ärztlichen Attestes mit entsprechender Empfehlung hinsichtlich der als notwendig erachteten Vergünstigung gewährt. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter
www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Dies gilt auch für Prüfungsbewerber, die wegen einer ärztlich festgestellten vorübergehenden körperlichen Behinderung bei der Fertigung der Prüfungsarbeit erheblich beeinträchtigt sind.

Der Antrag ist zusammen mit der Anmeldung zur Prüfung zu stellen. Liegen die Voraussetzungen für die Gewährung von Prüfungsvergünstigungen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor, ist der Antrag unverzüglich zu stellen.

IV.   Gebührenerhebung

Die Landesdirektion Sachsen erhebt auf der Grundlage der Sächsischen Aus- und Fortbildungsgebührenverordnung – SächsAuFGebVO vom 15. Juni 2006, geändert am 15. Juli 2007, für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen Benutzungsgebühren. Für die Abnahme des Prüfungsteiles Handlungsspezifische Qualifikationen werden Gebühren in Höhe von 270,00 Euro erhoben.

Kostenschuldner ist gemäß § 7 Abs. 1 der Verordnung grundsätzlich der Prüfungsteilnehmer bzw. sein Dienstherr oder Arbeitgeber, sofern er den Prüfungsteilnehmer angemeldet hat. Staatliche Behörden und Gerichte des Freistaates Sachsen sind von der Gebührenpflicht befreit.

Leipzig, 10. November 2016

Landesdirektion Sachsen


Stefan Barton
Referatsleiter Aus- und Fortbildung, Prüfungsangelegenheiten