Geschichte

Dienststelle Leipzig

Verwaltungsgebäude setzt städtebaulichen Akzent
Die Architekten Bartolitius und Partner aus Gerlingen und Dresden lösten die Aufgabe, für das Grundstück in der Braustraße ein nutzungsneutrales und kostengünstiges Verwaltungsgebäude zu planen“….

„In den Jahren 1993 bis 1996 entstand ein gegliederter Baukörper von über 100 Metern Länge, der neben zirka 400 Büroarbeitsplätzen über eine Tiefgarage mit 153 Stellplätzen verfügt. Der fünfgeschossige geschwungene Bau setzt zwischen Dufourstraße und Wundtstraße einen deutlichen städtebaulichen Akzent und schafft eine gelungene Neufassung der kriegszerstörten Raumkante entlang der Braustraße im Anschluss an die südliche Wohnbebauung.
FensterfrontInsgesamt schöpft der Bau aus dem umfangreichen Repertoire der Gegenwartsarchitektur, wobei es überwiegend gelingt, originell und angemessen zu zitieren. Mit der Öffnung des Pleißemühlgrabens vor dem Gebäude und der städtebaulichen Sanierung "Innerer Süden" und "Musikerviertel" hat auch das Umfeld des Verwaltungsgebäudes ein Stück einstiger Schönheit wiedergewonnen.



(mit kleinen Änderungen/Anpassungen übernommen aus: Bewegte sächsische Region - Vom Leipziger Kreis zum Regierungsbezirk Leipzig 1547-2000, Sächsisches Staatsarchiv Leipzig/Ingrid Grohmann, Lens Metzdorf, Birgit Richter, herausgegeben vom Sächsischen Staatsministerium des Innern in Kommission bei mdv Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale, 2001, S. 165)