Pressemitteilungen 2007 [LDL]

[066/2007 - 22.06.2007]

Regierungspräsidium stimmt Tarifänderung im Mitteldeutschen Verkehrsverbund zu

Das Regierungspräsidium Leipzig hat jetzt seine Zustimmung zum Tarifantrag zur Änderung der Fahrpreise, der Tarifbestimmungen und der Beförderungsbedingungen im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) ab 01. August 2007 erteilt. Mit der Tarifänderung geht eine Steigerung der Tarifeinnahmen in der Tarifzone der Stadt Leipzig um 3,4 % und in der  Region in Höhe von 2,04 % einher. Dies entspricht Mehreinnahmen im Bereich des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes in Höhe von ca. 2,7 Millionen Euro.

Bei der Erteilung der Zustimmung waren die beabsichtigte Erhöhung der Beförderungsentgelte insbesondere dahingehend zu prüfen, ob die Unternehmen die erbrachten Verkehrsleistungen eigenwirtschaftlich erbringen können und somit ihren Aufwand durch Beförderungserlöse und Erträge aus gesetzlichen Ausgleichs- sowie Erstattungsregelungen im Tarif- und Fahrplanbereich decken können. Im Ergebnis dieser Überprüfung wurde festgestellt, dass die durchschnittliche Aufwandsdeckung für die einzelnen Verkehrsunternehmen derzeit nur bei 59,63 % liegt, was insbesondere das Regierungspräsidium bewogen hat, der beantragten Ta-riferhöhung zuzustimmen.

Insgesamt gehören dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund 19 sächsische Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (siehe beiliegende Liste) an.