Pressemitteilungen 2007 [LDL]

[042/2007 - 26.04.2007]

Robert-Bosch-Stipendiat im Regierungspräsidium Leipzig

Ungar sammelt Verwaltungserfahrung in Sachsen
Die Robert-Bosch-Stiftung lädt jährlich bis zu 25 polnische, tschechische, slowakische und ungarische Nachwuchsführungskräfte aus der öffentlichen Verwaltung oder ihr nahestehenden gesellschaftlichen Institutionen nach Deutschland ein. Ziel des Aufenthalts ist es, sich mit Leben und Arbeit in Deutschland vertraut zu machen und zusätzliche qualifizierte Verwaltungserfahrungen zu sammeln, auch im Hinblick auf die Europäische Union.

Im Rahmen dieses Stipendienprogramms für Nachwuchsführungskräfte aus Mitteleuropa weilt Herr Norbert Boros von der Entwicklungsdirektion des Ministeriums für Umwelt und Wasserwesen Ungarn seit dem 01.09.2006 in Deutschland und macht sich insbesondere mit der Umweltverwaltung in Sachsen vertraut. Seine erste Station war von Oktober bis Dezember 2006 das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Seit Januar 2007 sammelt er Erfahrungen im Regierungspräsidium Leipzig in der Abteilung Umwelt.

Während seiner Zeit in Sachsen konnte er verschiedene andere Behörden, Institutionen und Betriebe besuchen und an Veranstaltungen und Messen teilnehmen. So besuchte er im Februar für zwei Wochen das Sachsen-Verbindungsbüro Brüssel und nahm an der TerraTec auf der Leipziger Messe teil, wo er selbst einen Vortrag über „Fördermittel in der Europäischen Union und das Operationelle Programm für Umwelt und Energie in Ungarn von 2007 bis 2013“ hielt. Ebenfalls im Februar organisierte er eine Studienreise für Kollegen seines Ministeriums nach Sachsen. Eine weitere Studienreise nach Dresden und Leipzig ist für sieben Kollegen seines Ministeriums aus Budapest für Mitte Mai vorgesehen.

Am 08.05.2007 wird er in einer hausinternen Veranstaltung im Regierungspräsidium Leipzig eine Zusammenfassung seines Studienaufenthalts vortragen und über das „Operationelle Programm für Umwelt und Energie in Ungarn 2007 bis 2013“ berichten.

Ab 01.06.2007 wird er wieder in Budapest im Ministerium tätig sein und kann dort das in den 9 Monaten in Deutschland und der EU gewonnene Wissen anwenden und weitergeben.