Pressemitteilungen 2010 [LDC]

[49/2010 - 06.10.2010]

EU-Kooperationsprojekt CLARA II zwischen Karlovy Vary, Oberfranken und Chemnitz kann starten

In kommenden drei Jahren fließen 420.000 € in die Regionen – Vernetzung u.a. bei Umweltschutz, ÖPNV und Bäderwesen angestrebt
In seiner Sitzung am 23. September 2010 in Dresden bewilligte der Begleitausschuss für das EU-geförderte Programm »Ziel 3 – Cil 3« das Kooperationsprojekt CLARA II zwischen den Regionen Karlovy Vary, Oberfranken und Chemnitz, bei dem die Landesdirektion Chemnitz einer der Projektpartner mit dem Schwerpunktthema Umweltschutz sein wird.

CLARA II hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird bei einem Gesamtvolumen von knapp 500.000 € von der Europäischen Union mit einer Summe in Höhe von über 420.000 € gefördert.

Nach der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages werden die Projektpartner noch in diesem Jahr die Auftaktveranstaltung durchführen und damit den Startschuss für die Durchführung des Projektes geben.

Unter der Federführung des Regionalamtes Karlovy Vary sind Projektpartner des tschechisch-sächsischen Projektteils die Landesdirektion Chemnitz, der Vogtlandkreis, die Stadt Karlovy Vary und die Euregio Egrensis, während zum tschechisch-bayerischen Projektteil noch die Bezirksregierung Oberfranken und die Stadt Bayreuth hinzukommen.

CLARA II ist das Nachfolgeprojekt der zwischen 2004-2006 von den drei Regionen erfolgreich durchgeführten Behördenkooperation CLARA@eu (Cooperation of Local And Regional Authorities at the Moment of Enlarging the Union). Nähere Informationen sind unter http://www.clara-eu.info hinterlegt.

Das neue Projekt zielt darauf ab, die mit dem Vorgängerprojekt begonnene Zusammenarbeit von lokalen und regionalen Behörden der drei Regionen Chemnitz, Karlovy Vary und Oberfranken zu vertiefen, um gemeinsam grenzübergreifende Probleme und Themenbereiche zu behandeln.

Dazu gehören Fragen der Regionalentwicklung und des Umweltschutzes im Bereich Abfallbeseitigung, Grenzgewässer, Umweltbildung und Naturschutz, Fragen der schulischen Ausbildung und der Prävention von Gewalt und Drogen, die Einrichtung und grenzübergreifende Vernetzung eines Internet basierten Bürgerportals, gemeinsame Wege im Fremdenverkehr und Bäderwesen, öffentlicher Personenverkehr und der Zivil- und Katastrophenschutz.