Pressemitteilungen 2007 [LDC]

[61/2007 - 19.12.2007]

Neubau der KSG Leiterplatten GmbH in Gornsdorf genehmigt

Regierungspräsident übergab heute Bescheid an Geschäftsführer Dr. Bechtloff – Neue Arbeitsplätze entstehen
Die Firma KSG Leiterplatten GmbH hat im Rahmen ihres Vorhabens der Produktionserweiterung heute die entscheidende Hürde genommen. Der Geschäftsführer der KSG Leiterplatten GmbH, Herr Dr. Bechtloff, hat heute aus den Händen von Regierungspräsident Karl Noltze die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung des neuen Produktionsgebäudes inklusive weiterer baulicher Veränderungen in Gornsdorf erhalten.

Der Geschäftsführer der KSG Leiterplatten GmbH, Herr Dr. Bechtloff (l.), erhielt heute aus den Händen von Regierungspräsident Karl Noltze die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung des neuen Produktionsgebäudes.

 
Das Unternehmen wurde im Jahre 1956 in Gornsdorf gegründet. Bereits seit 1960 werden hier verschiedenste Leiterplatten produziert. Heute ist die KSG Leiterplatten GmbH führend in der Fertigung von durchkontaktierten Leiterplatten, Multilayern und HDI Leiterplatten.
 
Im November 2006 beantragte das Unternehmen beim Regierungspräsidium Chemnitz die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zum Ausbau seines Produktionsstandortes in Gornsdorf. Verbunden mit der Steigerung der Leiterplattenproduktion in den nächsten Jahren ist auch die Schaffung von bis zu 200 Arbeitsplätzen.

Die geplanten Erweiterungen bringen in fast allen Betriebseinheiten Veränderungen mit sich. Kernstück der Änderungen wird ein neues Produktionsgebäude sein, das durch die Überbrückung des Auerbacher Baches eine baustatische Herausforderung darstellt.
 
Moderne Wäscheranlagen und eine neue Nachverbrennungsanlage sichern den Stand der Technik in der Abluftreinigung. Hohe Ansprüche werden an den Schallschutz gestellt. Mit Lärmschutzwänden, Schalldämpfern und hohen Anforderungen an den baulichen Lärmschutz wird die Vermeidung erheblicher Belästigungen im Umfeld des Standortes möglich.
 
In enger Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge und dem Regierungspräsidium Chemnitz wurde auch eine Lösung für die zukünftig zu verbringenden Abwässer erarbeitet. Mit dem Erreichen der neuen Ausbaustufe und dem Überschreiten der bisher zur Einleitung genehmigten Abwässer, wird die Direkteinleitung in den Auerbacher Bach bzw. Gornsdorfbach eingestellt und das Abwasser dem ZWW zur Klärung in seinen modernen Kläranlagen übergeben.
 
Hervorzuheben ist, dass die Genehmigung durch eine enge behördenübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt Stollberg, dem Regierungspräsidium Chemnitz, dem Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge und der KSG Leiterplatten GmbH Gornsdorf zustande kam.