Pressemitteilungen 2010 [LDD]

[06/2010 - 29.01.2010]

Stiftung „Historisches Bürgerhaus Dresden“ kann ihre Arbeit aufnehmen

Präsident der Landesdirektion besiegelt rechtsaufsichtliche Anerkennung mit feierlicher Übergabe der Stiftungsurkunde

Der Präsident der Landesdirektion Dresden, Dr. Henry Hasenpflug, überreicht am heutigen Freitag um 15:00 Uhr im Festsaal des Dresdner Stadtmuseums die Stiftungsurkunde der Kulturstiftung Historisches Bürgerhaus Dresden an die Stiftungsvorstände Prof. Heidrun Richter und Torsten Kulke sowie die Vertreter des Stiftungsrates, Dr. Ralf Lunau, Birgit Lucas und Prof. Dr Stefan Gies.

Die Kulturstiftung „Historisches Bürgerhaus Dresden“ hatte sich am 19. Juni 2009 konstituiert. Am 26. November des gleichen Jahres war sie durch die zuständige Stiftungsaufsicht, die Landesdirektion Dresden, anerkannt worden, in das Stiftungsverzeichnis eingetragen und damit rechtsfähig. Der Vorgang wurde am 17. Dezember 2009 im Sächsischen Amtsblatt bekannt gemacht.

Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur. Sie will insbesondere dazu beitragen, dass Gebäude der inneren Alt- und Neustadt von Dresden bei Bewahrung noch vorhandener Reste in möglichst enger Anlehnung an die historische Bausubstanz rekonstruiert, modernisiert oder wiederhergestellt werden. Nach ihrer Satzung erfüllt die Stiftung ihren Zweck insbesondere durch die Wiedererrichtung eines Gebäudes in historischer Form in der Rampischen Gasse 29 zu Dresden. Dieses Vorhaben soll gemeinsam mit der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. verwirklicht werden.

Die Stiftungssatzung sieht ferner die Möglichkeit vor, dass die Stiftung auch andere Gebäude in der inneren Dresdner Alt- und Neustadt erwirbt und für ihre Zwecke erschließt oder geeignete Bauvorhaben anderer in Dresden durch finanzielle Zuwendungen  fördert. Die Stiftung beabsichtigt, für ihre Zwecke im In- und Ausland zu werben und auf diese Weise sowohl Einzelvorhaben zu ermöglichen als auch das Stiftungsvermögen zu mehren.

Gegenwärtig besteht das Grundstockvermögen der Stiftung aus dem Grundstück Rampische Straße 29 sowie dem auf diesem Grundstück errichteten Gebäuderohbau.