Freie Stellen

[SMI 931 - 29.04.2021]

Referentenstelle im Referat 46 "Wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren, Hochwasserschutz"

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Landesdirektion Sachsen eine Stelle eines Referenten (m/w/d) im Referat 46 „Wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren, Hochwasserschutz“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet zu besetzen. Ggf. ist eine weitere Stelle im Aufgabengebiet zu besetzen.

Diese Ausschreibung richtet sich auch an Rechtsreferendare (m/w/d), die im Prüfungsdurchgang 2021/1 das zweite juristische Staatsexamen im Freistaat Sachsen erfolgreich abschließen werden. Der Bewerbung sind die vorhandenen Ergebnisse der schriftlichen Examensprüfung sowie die Stations- und AG-Zeugnisse beizufügen. Zudem wird gebeten, sofern bereits bekannt, den Termin für die mündliche Prüfung mitzuteilen.
 
Die Aufgabenwahrnehmung kann in den Dienststellen Chemnitz, Dresden oder Leipzig erfolgen. Bitte geben Sie in der Bewerbung Ihren präferierten Dienstort an.
 
Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1.400 Bediensteten an den drei Standorten Chemnitz, Dresden und Leipzig ist als Mittelbehörde ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Eingebettet zwischen Staatsregierung und den Kommunen hat sie im Freistaat Sachsen die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes und der Infrastruktur zu vollziehen. Schwerpunkte bilden u. a. die Bewilligung von Fördermitteln sowie die Genehmigung des Betriebs technischer Anlagen.
 
Das Referat 46 führt wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren zu staatlichen und kommunalen Hochwasserschutzanlagen durch. Es ist als Obere Wasserbehörde zuständig für die Planfeststellung von Hochwasserabfluss beeinflussenden Gewässerausbauten und von Deich- und Dammbauten sowie für die Planfeststellung bzw. Plangenehmigung von Hochwasserrückhaltebecken. Des Weiteren obliegen dem Referat 46 die Zuständigkeit für Entscheidungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung bei Hochwasserschutzvorhaben sowie die Entscheidung, ob anstelle eines Planfeststellungsverfahrens ein Plangenehmigungsverfahren durchgeführt werden kann.
 
Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
  • die Durchführung von Planfeststellungs- bzw. Plangenehmigungsverfahren zum Gewässerausbau nach § 68 Abs. 1 und 2 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) sowie von Umweltverträglichkeitsprüfungen nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG),
  • die Durchführung von Planänderungsverfahren nach § 76 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG),
  • die Zulassung des vorzeitigen Beginns einer Baumaßnahme nach § 69 Abs. 2 i. V. m. § 17 WHG,
  • Verfahrensentscheidungen gemäß § 68 Abs. 2 WHG,
  • die Bearbeitung von sonstigen wasserrechtlichen Verfahren,
  • die Bearbeitung von Klageverfahren und die Prozessvertretung vor den Verwaltungsgerichten,
  • die Bearbeitung allgemeiner bzw. grundsätzlicher Rechtsangelegenheiten des Referates „Wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren, Hochwasserschutz“.

Die Aufgabenerfüllung erfordert ein hohes Maß an Durchsetzungsvermögen, Verhandlungsgeschick und Entscheidungsfähigkeit. Darüber hinaus sind das Vorhandensein eines Führerscheins der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-Kfz erforderlich.
 
Zwingende Voraussetzung für Ihre Tätigkeit ist (bitte Nachweis beifügen):
  • Abschluss als Volljurist (m/w/d) mit mindestens der Note „befriedigend“ im zweiten Staatsexamen.

Absolventen (m/w/d) des Prüfungsdurchgangs 2021/1 des zweiten juristischen Staatsexamens im Freistaat Sachsen müssen diese Voraussetzungen spätestens zum Zeitpunkt der Einstellung nachweisen.
 
Von Vorteil sind:
  • Kenntnisse im Umweltrecht,
  • Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung,
  • Berufserfahrung auf dem Gebiet der Planfeststellung.

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Für Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A 14 der Besoldungsordnung A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.
 
Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber (m/w/d), die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der
 
Kennziffer 931
bis zum 14. Mai 2021

 
an das
SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str.2
01097 Dresden
 
bzw. per E-Mail an Bewerbungen@smi.sachsen.de.
 
Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierte E-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter:
www.smi.sachsen.de/kontakt.htm.

Datenschutzrechtliche Informationen zur Bewerberdatenverarbeitung finden Sie auf unserer Internetseite https://www.smi.sachsen.de/datenschutz-informationspflichten.html
 
Sie werden zusätzlich gebeten, Ihre Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte zu erteilen.
 
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Reinstein Telefon 0351/564-31235 zur Verfügung.