Freie Stellen

[Kz 927 - 08.04.2021]

befristete Referentenstelle im Referat 41 - Siedlungswasserwirtschaft - Dienststelle Chemnitz

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Chemnitz, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines Referenten (m/w/d) im Referat 41 „Siedlungswasserwirtschaft“ befristet nach § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes bis zum 31. Dezember 2022 zu besetzen. Bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verlängerung auf bis zu 24 Monate möglich.

Wünschenswert ist die regelmäßige Aufgabenwahrnehmung in der Dienststelle Chemnitz. Sofern diesem Dienstort familiäre oder soziale Gründe entgegenstehen, kommen als Dienststätten auch die Dienstorte Dresden oder Leipzig in Betracht. Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung Ihren bevorzugten Dienstort an.
 
Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1.400 Bediensteten an den drei Standorten in Chemnitz, Dresden und Leipzig ist ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Als Mittelbehörde ist sie zwischen der Sächsischen Staatsregierung und den Kommunen im Freistaat Sachsen eingeordnet und hat die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes und der Infrastruktur zu vollziehen. Schwerpunkte bilden u. a. die Bewilligung von Fördermitteln sowie die Genehmigung des Betriebs technischer Anlagen.
 
Das Referat Siedlungswasserwirtschaft bearbeitet an den drei Dienststellen der Landesdirektion Sachsen Aufgaben der Oberen Wasserbehörde im Bereich Abwasserbeseitigung, hier u. a. die Genehmigung von Bau und Betrieb kommunaler und industrieller Abwasserbehandlungsanlagen einschließlich zugehöriger Gewässerbenutzungen, sowie Aufgaben im Bereich der Wasserversorgung und der Rohrfernleitungen.
 
Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
 
  • die Erarbeitung fachtechnischer Stellungnahmen zu wasserrechtlichen Verfahren, insbesondere für überregional bedeutende Wasseraufbereitungsanlagen der Fernwasserversorgung unter Beachtung der spezifischen Anforderungen der Aufbereitung huminstoffbelasteter Talsperrenwässer und der besonderen Herausforderung des Klimawandels auf die Verfügbarkeit/Güte der Rohwasserdargebote,
  • die fachliche Richtlinienverantwortung und dienststellenübergreifende Federführung im Fachgebiet Wasserversorgung,
  • die Fachaufsicht über die unteren Wasserbehörden,
  • die Gewässeraufsicht, Anlagenüberwachung, Bauüberwachung und fachliche Vorbereitung des daraus folgenden Verwaltungsvollzuges, insbesondere für überregionale Fernwasserversorgunganlagen unter Anwendung interdisziplinärer Kenntnisse der Bautechnik und der Verfahrenstechnik.
 
Die Aufgabenerfüllung erfordert:
 
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, (eigene und dritte) Entscheidungen bzw. Vorstellungen mit überzeugenden Argumenten zu vertreten und auch gegen Einwendungen durchzusetzen,
  • analytisch, vernetzt und kreativ zu denken sowie gedanklich zu abstrahieren,
  • in angemessener Zeit Entscheidungen zielorientiert herbeizuführen,
  • moderne und zieladäquate Arbeitstechniken anzuwenden,
  • Entscheidungs- und Problemlösungstechniken zielführend anzuwenden.
 
Darüber hinaus ist das Vorhandensein eines Führerscheins der Klasse B und die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-PKW erforderlich. Die physische Mobilität zur Wahrnehmung von Außendienstaufgaben wird vorausgesetzt.
 
Zwingende Voraussetzungen für Ihre Tätigkeit sind (bitte Nachweis beifügen):
 
  • ein abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in der Fachrichtung Hydrowissenschaften, Bauingenieurwesen mit Vertiefungsrichtung Wasser und/oder Tiefbau oder einer anderen Fachrichtung mit vergleichbaren Schwerpunkten an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • ein abgeschlossener Masterstudiengang in der Fachrichtung Hydrowissenschaften, Bauingenieurwesen mit Vertiefungsrichtung Wasser und/oder Tiefbau oder einer anderen Fachrichtung mit vergleichbaren Schwerpunkten an einer Fachhochschule oder
  • ein abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in einem naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen oder technischen Bereich an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule und mehrjährige einschlägige Berufserfahrungen im Aufgabengebiet oder
  • ein abgeschlossener Masterstudiengang in einem naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen oder technischen Bereich an einer Fachhochschule und mehrjährige einschlägige Berufserfahrungen im Aufgabengebiet. 

Von Vorteil sind:
 
  • mehrjährige Berufserfahrungen auf dem Gebiet der Siedlungswasserwirtschaft,
  • Erfahrungen im Bereich des Verwaltungsvollzuges,
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des Wasserrechts,
  • GIS-Kenntnisse.

Was wir Ihnen bieten:
 
  • ein interessantes und fachlich anspruchsvolles Aufgabengebiet mit eigenem Verantwortungsbereich,
  • ein gutes Arbeitsklima in einem engagierten Team,
  • alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, verbilligte Versicherungstarife, die Zahlung vermögenswirksamer Leistungen, einen über der gesetzlichen Regelung liegenden Urlaubsanspruch von mindestens 30 Tagen,
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten,
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. 

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).
 
Die Befristung erfolgt nach § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz. Bewerber (m/w/d), die bereits in einem befristeten oder unbefristeten Beschäftigungsverhältnis mit dem Freistaat Sachsen gestanden haben oder stehen, können für die Stellenbesetzung nicht berücksichtigt werden. Ausbildungszeiten sowie Zeiten im Beamtenverhältnis auf Widerruf beim Freistaat Sachsen sind hiervon ausgenommen.
 
Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber (m/w/d), die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.
 
Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 927 bis zum 27. April 2021 an das

Sächsische Staatsministerium des Innnern
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str.2
01097 Dresden
 
bzw. per E-Mail an Bewerbungen@smi.sachsen.de.
 
Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierte E-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter www.smi.sachsen.de/kontakt.htm
Datenschutzrechtliche Informationen zur Bewerberdatenverarbeitung finden Sie auf unserer Internetseite https://www.smi.sachsen.de/datenschutz-informationspflichten.html
 
 
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Reinstein Telefon 0351/564-31235 zur Verfügung.