Freie Stellen

[Kennziffer 891 - 30.12.2020]

befristete Referentenstelle im Referat 41 - Siedlungswasserwirtschaft -, Dienststelle Dresden oder Leipzig

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Dresden oder Leipzig, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines Referenten (m/w/d) im Referat 41 „Siedlungswasserwirtschaft“ befristet nach § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz bis zum 30. September 2022 zu besetzen. Bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Verlängerung auf insgesamt 24 Monate möglich.

Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1.400 Bediensteten an den drei Standorten in Chemnitz, Dresden und Leipzig ist ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Als Mittelbehörde ist sie zwischen der Sächsischen Staatsregierung und den Kommunen im Freistaat Sachsen eingeordnet und hat die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes und der Infrastruktur zu vollziehen. Schwerpunkte bilden u.a. die Bewilligung von Fördermitteln sowie die Genehmigung des Betriebs technischer Anlagen.
 
Das Referat Siedlungswasserwirtschaft bearbeitet an den drei Dienststellen der Landesdirektion Sachsen Aufgaben der Oberen Wasserbehörde im Bereich Abwasserbeseitigung, hier u.a. die Genehmigung von Bau und Betrieb kommunaler und industrieller Abwasserbehandlungsanlagen einschließlich zugehöriger Gewässerbenutzungen, sowie Aufgaben im Bereich der Wasserversorgung und der Rohrfernleitungen.
  
Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
 
  • die federführende Betreuung und fachtechnische Bewertung von Wasserrechtsanträgen nach § 60 Abs. 3 WHG für komplexe industrielle Abwasseranlagen mit besonders kritischer Abwasserbelastung und mehreren zutreffenden Anhängen nach Abwasserverordnung, einschließlich der Gewässerbenutzung bzw. Indirekteinleitung,
  • die fachtechnische Bewertung von Wasserrechtsanträgen für Anlagen nach § 62 WHG, die im engen Sachzusammenhang mit Abwassereinleitungen von Anlagen nach § 60 Abs. 3 WHG stehen, vorrangig im Rahmen der Genehmigungsverfahren nach BImSchG,
  • die Überwachung des Baus und Betriebs von wasserwirtschaftlich prioritären Anlagen zur industriellen Abwasserbehandlung nach § 60 Abs. 3 WHG sowie zugehöriger Gewässerbenutzungen bzw. Indirekteinleitungen,
  • die Überwachung von Anlagen nach § 62 WHG,
  • die Bearbeitung von Grundsatzaufgaben in den Bereichen industrielle Abwasserbehandlung und Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.
 
Die Aufgabenerfüllung erfordert:
  • die Fähigkeit und Bereitschaft, (eigene und dritte) Entscheidungen bzw. Vorstellungen mit überzeugenden Argumenten zu vertreten und auch gegen Einwendungen durchzusetzen,
  • analytisch (in die Tiefe), vernetzt (in die Breite) und kreativ (ideenreich) zu denken sowie gedanklich zu abstrahieren,
  • in angemessener Zeit Entscheidungen zielorientiert herbeizuführen,
  • moderne und zieladäquate Arbeitstechniken anzuwenden,
  • Entscheidungs- und Problemlösungstechniken zielführend anzuwenden.
 
Darüber hinaus ist das Vorhandensein eines Führerscheins der Klasse B und die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-PKW erforderlich. Die physische Mobilität zur Wahrnehmung von Außendienstaufgaben wird vorausgesetzt.
 
Zwingende Voraussetzungen für Ihre Tätigkeit sind (bitte Nachweis beifügen):
 
  • abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in der Fachrichtung Hydrowissenschaften, Bauingenieurwesen, Chemie oder einer anderen Fachrichtung mit vergleichbaren Schwerpunkten an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang in der Fachrichtung Hydrowissenschaften, Bauingenieurwesen, Chemie oder einer anderen Fachrichtung mit vergleichbaren Schwerpunkten an einer Fachhochschule oder
  • abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in einem naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen oder technischen Bereich an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule und mehrjährige einschlägige Berufserfahrung im Aufgabengebiet oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang in einem naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen oder technischen Bereich an einer Fachhochschule und mehrjährige einschlägige Berufserfahrung im Aufgabengebiet. 
     
Von Vorteil sind:
 
  • Kenntnisse zu industriellen Produktionsprozessen verschiedener Industriebranchen,
  • Kenntnisse im Bereich der Gewässerbewirtschaftung; insbesondere hinsichtlich stofflicher und physikalischer Belastungen sowie der qualitativen Sicherung von Rohwasserressourcen der Trinkwassergewinnung,
  • Kenntnisse hinsichtlich wissenschaftlicher und technischer Methoden zur Festlegung und Dokumentation von Verfahren und technischen Methoden nach dem Stand der Technik,
  • Kenntnisse in Chemie und Verfahrenstechnik zur Bewertung fachübergreifender Anforderungen,
  • Berufserfahrung im Aufgabengebiet.
 
Was wir Ihnen bieten:
 
  • ein interessantes und fachlich anspruchsvolles Aufgabengebiet mit eigenem Verantwortungsbereich,
  • ein gutes Arbeitsklima in einem engagierten Team,
  • alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, verbilligte Versicherungstarife, die Zahlung vermögenswirksamer Leistungen, einen über der gesetzlichen Regelung liegenden Urlaubsanspruch von mindestens 30 Tagen,
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten,
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. 

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).
 
Die Befristung erfolgt auf der Grundlage von § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG). Bewerber (m/w/d), die bereits in einem befristeten bzw. unbefristeten Beschäftigungsverhältnis mit dem Freistaat Sachsen gestanden haben können für die Stellenbesetzung nicht berücksichtigt werden. Ausbildungszeiten sowie Zeiten im Beamtenverhältnis auf Widerruf beim Freistaat Sachsen sind hiervon ausgenommen.
 
Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber (m/w/d), die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.
 
 Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 891 bis 20. Januar 2021
 
an das
SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str. 2
01097 Dresden
 
bzw. per E-Mail als pdf.Datei an bewerbungen@smi.sachsen.de.
Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierteE-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter https://www.smi.sachsen.de/kontakt.htm
 
Datenschutzrechtliche Informationen zur Bewerberdatenverarbeitung finden Sie auf unserer Internetseite
https://www.smi.sachsen.de/datenschutz-informationspflichten.html .

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Reinstein, Telefon 0351 564 31235 zur Verfügung.