Freie Stellen

[42C Kz 709 - 03.09.2019]

Referentenstelle im Referat 42 - Oberflächenwasser, Hochwasserschutz - in der Dienststelle Chemnitz

Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1400 Bediensteten an den drei Standorten Chemnitz, Dresden und Leipzig ist als Mittelbehörde ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Eingebettet zwischen Staatsregierung und den Kommunen hat sie im Freistaat die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes und der Infrastruktur zu vollziehen. Schwerpunkte bilden u. a. die Bewilligung von Fördermitteln sowie die Genehmigung des Betriebs technischer Anlagen.
 
Das Referat „Oberflächenwasser, Hochwasserschutz“ an der Dienststelle Chemnitz ist unter anderem zuständig für die fachliche Bewertung in wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren zu Gewässerausbauvorhaben (Hochwasserschutz, Renaturierung, Wasserkraft), deren Überwachung sowie für die fachliche Bewertung von Fördervorhaben.
 
Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
 
  • die fach- und bautechnische Prüfung von Planungsunterlagen zum planfeststellungsbedürftigen Gewässerausbau bei besonders anspruchsvollen Vorhaben zur Herstellung der Längsdurchgängigkeit an Fließgewässern
  • die fach- und bautechnische Prüfung von Anlagen bzw. Maßnahmen zur Herstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern
  • die Überwachung von Gewässerausbaumaßnahmen und des Baus sowie Betriebs (Regelüberwachung) von wasserwirtschaftlichen Anlagen, die Erteilung des wasserrechtlichen Abnahmescheines,
  • die fachliche Unterstützung des Fördervollzugs im Rahmen der Bearbeitung von Förderanträgen nach der Förderrichtlinie Gewässer/Hochwasserschutz (RL GH/2018),
  • die Ausübung besonders anspruchsvoller fachaufsichtlicher Aufgaben im Kontext der Herstellung der Durchgängigkeit an Fließgewässern.
 
Die Aufgabenerfüllung erfordert hohes Fachwissen, Durchsetzungsvermögen sowie ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Konfliktfähigkeit.
 
Darüber hinaus ist das Vorhandensein eines Führerscheins der Klasse B und die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-PKW erforderlich. Die physische Mobilität zur Wahrnehmung von Außendienstaufgaben wird vorausgesetzt.
 
Zwingende Voraussetzungen für Ihre Tätigkeit sind (Bitte entsprechende Nachweise beifügen):
  • abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in der Fachrichtung Wasserwirtschaft, Wasserbau oder Bauingenieurwesen mit Vertiefung auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft bzw. des Wasserbaus an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang in der Fachrichtung Wasserwirtschaft, Wasserbau oder Bauingenieurwesen mit Vertiefung auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft bzw. des Wasserbaus an einer Fachhochschule oder
  • abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in einem naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen/-technischen Bereich an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule und einschlägige Kenntnisse sowie mehrjährige Berufserfahrungen im o. g. Aufgabengebiet oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang an einer Fachhochschule in einem naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen/-technischen Bereich und einschlägige Kenntnisse sowie mehrjährige Berufserfahrungen im o. g. Aufgabengebiet. 

Von Vorteil sind:
  • anwendungsbereite Kenntnisse auf dem Gebiet des Wasserbaus sowie im Umwelt- und Verwaltungsrecht,
  • Berufserfahrung im Aufgabengebiet (insbesondere wasserbauliche Vorhaben),
  • Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung (Kenntnisse in Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren). 

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Für Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A 14 der Besoldungsordnung A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.
 
Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der  Kennziffer 709 bis zum 23. September 2019 an das

SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES iNNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str.2
01097 Dresden.
 
bzw. per E-Mail als pdf-Datei an Bewerbungen@smi.sachsen.de.
Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierte E-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter: www.sachsen.de/kontakt.html
 
Bewerber, die bereits beim Freistaat Sachsen beschäftigt sind, werden zusätzlich gebeten, ihre Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte zu erteilen.

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Glathe, Telefon 0351/564-31236, zur Verfügung.