Freie Stellen

[Kennziffer 702 - 31.07.2019]

Referentenstelle im Referat 54 -Betriebssicherheit- Dienststelle Dresden

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Dresden, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines Referenten (m/w/d) im Referat 54 „Betriebssicherheit“ unbefristet in Vollzeit zu besetzen.

Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1.400 Bediensteten an den drei Standorten Chemnitz, Dresden und Leipzig ist ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Als Mittelbehörde ist sie zwischen der Sächsischen Staatsregierung und den Kommunen im Freistaat Sachsen eingeordnet und hat die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes und der Infrastruktur zu vollziehen.

Das Referat 54 befasst sich mit der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln. Dazu zählen technische Anlagen, Maschinen, Geräte, Werkzeuge und überwachungsbedürftige Anlagen, die bei der Arbeit verwendet werden. Durch seine Aufsichtstätigkeit sorgt das Referat auch für die Sicherheit anderer Personen im Gefahrenbereich der überwachungsbedürftigen Anlagen.


Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
  • der Vollzug der Arbeitsschutzgesetzgebung (Arbeitsschutzgesetz, Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit) mit dem Schwerpunkt „Beurteilungen der Arbeitsbedingungen in Unternehmen der verschiedenen Wirtschaftsklassen“. Dazu sind Betriebsrevisionen durchzuführen und ordnungsrechtliche Maßnahmen zu vollziehen.
  • die Untersuchung von schweren und tödlichen Arbeitsunfällen,
  • der Vollzug der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) im Bereich der Aufsicht über die Errichtung, den Betrieb und die fristgemäße Prüfung überwachungsbedürftiger Aufzugsanlagen und nicht erlaubnisbedürftiger Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen (u.a. die Bearbeitung von angezeigten Schadensereignissen, die Durchsetzung der Abstellung von sicherheitserheblichen und gefährlichen Mängeln, die Untersagung des Anlagenbetriebes),
  • der Vollzug der Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über zugelassene Überwachungsstellen – SächsZÜSVO (Zusammenarbeit mit zugelassenen Überwachungsstellen, Kontrolle der Tätigkeiten der zugelassenen Überwachungsstellen) einschließlich der Meldung von Beanstandungen an die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik,
  • die Erarbeitung von umfangreichen Stellungnahmen und die Bewertung von Gutachten in immissionsschutzrechtlichen, baurechtlichen und sonstigen Genehmigungsverfahren mit einem hohen Schwierigkeitsgrad,
  • die Bearbeiten von Genehmigungen, Zulassungen und Ausnahmen, u.a. nach der Betriebssicherheitsverordnung, dem Arbeitszeitgesetz, der Arbeitsstättenverordnung und dem Mutterschutzgesetz.

Die Aufgabenerfüllung erfordert ein hohes Maß an Durchsetzungsvermögen, Verhandlungsgeschick und Entschlussfreudigkeit. Ein Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Außendienst und zum Führen eines Dienst-PKW sind erforderlich. Die physische Mobilität zur Begehung von Betriebs- und Industrieanlagen wird vorausgesetzt.


Zwingende Voraussetzung für Ihre Tätigkeit ist (bitte Nachweis beifügen):
  • abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in der Fachrichtung Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Fahrzeugbau oder Sicherheitstechnik an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang in der Fachrichtung Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Fahrzeugbau, Sicherheitstechnik an einer Fachhochschule oder
  • abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen/-technischen Bereich mit vergleichbarer Spezialisierung an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule und einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Arbeitsschutzes oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang in einem ingenieurwissenschaftlichen/
    -technischen Bereich mit vergleichbarer Spezialisierung an einer Fachhochschule und einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Arbeitsschutzes.

Von Vorteil sind:
  • Berufserfahrung in den Bereichen Verfahrens-, Sicherheits- und Elektrotechnik sowie im Bereich Aufzugsanlagen und Explosionsschutz,
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes sowie des Verwaltungsrechts,
  • der Nachweis der sicherheitstechnischen Fachkunde nach § 7 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Zertifikat der Berufsgenossenschaft).

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Für Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A 14 der Besoldungsordnung A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.
 

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.
 
Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 702 bis zum 28. August 2019
 
an das
SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str.2
01097 Dresden.
 
bzw. per E-Mail als pdf-Datei an Bewerbungen@smi.sachsen.de.
 
Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierte E-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter www.smi.sachsen.de/kontakt.htm
 
Sie werden zusätzlich gebeten, Ihre Zustimmung zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erteilen.
 
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Reinstein, Telefon 0351/564-31235, zur Verfügung.