Freie Stellen

[Kennziffer 689 - 09.07.2019]

Referentenstelle im Referat 51 -Sozialer Arbeitsschutz, Schutz besonderer Personengruppen-, Dienststelle Leipzig

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines Referenten (m/w/d) im Referat 51 „Sozialer Arbeitsschutz, Schutz besonderer Personengruppen“ unbefristet zu besetzen.

Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1.400 Bediensteten an den drei Standorten in Chemnitz, Dresden und Leipzig ist ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Eingebettet zwischen der Sächsischen Staatsregierung und den Kommunen hat sie im Freistaat Sachsen die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes und der Infrastruktur zu vollziehen.

Das Referat 51 befasst sich insbesondere mit dem Kinder- und Jugendarbeitsschutz, dem Mutterschutz sowie der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes und der Sozialvorschriften im Straßenverkehr.
 
Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
  • die branchenübergreifende Bearbeitung von Grundsatzfragen zum Sozialen Arbeitsschutz und dem Schutz besonderer Personengruppen, insbesondere zum Arbeitszeitrecht und im Bereich der Sozialvorschriften im Straßenverkehr,
  • der Vollzug der Arbeitsschutzgesetze (insbesondere Arbeitsschutz-, Arbeitszeit-, Fahrpersonal- und Arbeitssicherheitsgesetz) durch Betriebsrevisionen in Unternehmen zugewiesener Wirtschaftsbranchen, insbesondere in Großbetrieben sowie Betrieben mit komplexen Anlagen, an die besondere Anforderungen hinsichtlich des Arbeitsschutzes gestellt werden; die Untersuchung und Erarbeitung von Stellungnahmen im Zusammenhang mit schweren Arbeitsunfällen und sonstigen Schadensfällen,
  • die Durchführung von Ordnungswidrigkeitsverfahren,
  • die Erarbeitung von Stellungnahmen in immissionsschutz- und baurechtlichen sowie sonstigen Genehmigungsverfahren,
  • die Erteilung von Genehmigungen, Erlaubnissen, Zulassungen und Ausnahmen, insbesondere nach der Arbeitsstättenverordnung, den Sozialvorschriften im Straßenverkehr und dem Arbeitszeitgesetz. 

Die Aufgabenerfüllung erfordert ein herausgehobenes Urteils- und Entscheidungsvermögen in komplexen und besonders schwierigen Situationen mit gegensätzlichen Interessen und maßgeblichen Auswirkungen auf Gesundheit, persönliche und/oder wirtschaftliche Verhältnisse von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Dritten sowie Belastbarkeit  und Verhandlungsgeschick. Darüber hinaus ist das Vorhandensein eines Führerscheins der Klasse B und die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-PKW erforderlich. Die physische Mobilität zur Wahrnehmung von Außendienstaufgaben wird vorausgesetzt.
 
Zwingende Voraussetzung für Ihre Tätigkeit ist (bitte Nachweis beifügen):
  • abgeschlossener Diplomstudiengang, Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in der Fachrichtung Sicherheitstechnik, Maschinenbau, Arbeitswissenschaften oder Verfahrenstechnik an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang in der Fachrichtung Sicherheitstechnik, Maschinenbau, Arbeitswissenschaften oder Verfahrenstechnik an einer Fachhochschule.

Von Vorteil sind:
  • einschlägige Berufserfahrung im Aufgabengebiet und/oder im öffentlichen Dienst,
  • der Nachweis der sicherheitstechnischen Fachkunde nach § 7 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Zertifikat der Berufsgenossenschaft),
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des technischen und sozialen Arbeitsschutzes,
  • Kenntnisse im Verwaltungs- und/oder Ordnungswidrigkeitenrecht.

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Für Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A 14 der Besoldungsordnung A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 689 bis  26. Juli 2019
 
An das
SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str. 2
01097 Dresden
 
bzw. per E-Mail als pdf.Datei an Bewerbungen@smi.sachsen.de.
Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierteE-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter www.smi.sachsen.de/kontakt.htm.
 
Bewerber, die bereits beim Freistaat Sachsen beschäftigt sind, werden zusätzlich gebeten, ihre Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte zu erteilen.
 
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Glathe, Telefon 0351 564-31236 zur Verfügung.