Freie Stellen

[41C Kz 615 - 11.02.2019]

Stellenausschreibung einer Referentenstelle im Referat 41 - Siedlungswasserwirtschaft - in der Dienststelle Chemnitz

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Chemnitz, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines Referentin/Referenten im Referat 41 „Siedlungswasserwirtschaft" unbefristet zu besetzen.


Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
  •  die fachtechnische Bewertung von fachlich schwierigen und/oder komplexen wasserrechtlichen Verfahren einschließlich Annexzuständigkeiten der Landesdirektion Sachsen (baufachliche Stellungnahmen) zu:
    • wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und dem Sächsischen Wassergesetz (SächsWG),
    • wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb von Rohrleitungsanlagen zum Befördern von Wasser nach der Leitungs- und Anlagenverordnung einschl. Vorprüfung gemäß dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung,
    • Verfahren zur Erteilung einer Bewilligung, gehobenen Erlaubnis oder Erlaubnis,
    • Ausgleichsverfahren,
    • Zustimmungsverfahren,
    • Verfahren zur Erteilung des Einvernehmens über die Anerkennung von Heilquellen einschl. Anpassungen an den Stand der Technik,
    • Verfahren anderer Referate mit Fachbezug zur Wasserversorgung nach WHG (z. B. Straßenrecht, Bergrecht),
    • Mitwirkungsverfahren in Bewirtschaftungs-, Teilbewirtschaftungs- und Maßnahmenplänen,
    • Wasserversorgungskonzepten sowie Notfallplanungen,
    • Förderverfahren im Rahmen einer baufachlichen Stellungnahme bei Betroffenheit der Wasserversorgung, Verfahren zum Aufwandsersatz im Vollzug des Wassersicherstellungsgesetzes,
    • Widerspruchsverfahren in Wahrnehmung der Aufgaben als Widerspruchsbehörde;
  • die fachliche Richtlinienverantwortung und Federführung im Fachgebiet Wasserversorgung (dienststellenübergreifende Wahrnehmung der Aufgaben für die Dienststellen, Chemnitz, Dresden und Leipzig);
  • die Gewässeraufsicht und Gefahrenabwehr, Anlagenüberwachung für Wasserversorgungsanlagen, Bauüberwachung bei der Errichtung von Anlagen der Wasserversorgung sowie fachliche Vorbereitung des daraus folgenden Verwaltungsvollzuges (Anordnungen, Zwangsmaßnahmen, Ordnungswidrigkeitsverfahren).

Die Aufgabenerfüllung erfordert ein hohes Maß an Verhandlungsgeschick, Kommunikationsfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft sowie die Fähigkeit, in unterschiedlichen Gesprächssituationen ressourcenorientiert und zielgerichtet vorzugehen. Ein Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Außendienst und zum Führen eines Dienst-PKW sind erforderlich. Die physische Mobilität für Wahrnehmung von Außendienstaufgaben wird vorausgesetzt.

Zwingende Voraussetzungen für Ihre Tätigkeit ist (bitte Nachweis beifügen):
  • abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in den Fachrichtungen Wasserwirtschaft oder Bauingenieurwesen mit Vertiefung auf dem Gebiet der Siedlungswasserwirtschaft an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in den Fachrichtungen Wasserwirtschaft oder Bauingenieurwesen mit Vertiefung auf dem Gebiet der Siedlungswasserwirtschaft an einer Fachhochschule oder
  • abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in einem naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen/-technischen Bereich an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule und mehrjährige Berufserfahrungen im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang in einem naturwissenschaftlichen oder ingenieur-wissenschaftlichen/technischen Bereich an einer Fachhochschule und mehrjährige Berufserfahrungen im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft.

Von Vorteil sind:
  • mehrjährige Berufserfahrungen auf dem Gebiet der Siedlungswasserwirtschaft,
  • Erfahrungen im Bereich des Verwaltungsvollzuges,
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des Wasserrechts,
  • GIS-Kenntnisse.

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Für Beamtinnen und Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähi-gung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstel-len Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A 14 der Besoldungsordnung A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.

Beamtinnen und Beamte der ersten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 können sich auf die ausgeschriebene Stelle bewerben, wenn sie die Zugangsvoraussetzungen für die zweite Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 entsprechend § 27 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 des Sächsischen Beamtengesetzes nachweisen können.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.


Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 615 bis 28. Februar 2019 an das

SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str. 2
01097 Dresden

bzw. per E-Mail als pdf-Datei Bewerbungen@ smi.sachsen.de.

Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierte E-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter www.smi.sachsen.de/kontakt. htm.

Bewerber, die bereits beim Freistaat Sachsen beschäftigt sind, werden zusätzlich gebeten, ihre Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte zu erteilen. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Glathe Telefon 0351/564-3720 zur Verfügung.