Freie Stellen

[Kennziffer 27C/02/18 - 27.11.2018]

Stellenausschreibung - Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter im Referat 27 Dienststelle Chemnitz

In der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Chemnitz, ist im Referat 27 - Rehabilitierung, Entschädigung - vorbehaltlich der Beschlussfassung über den Doppelhaushalt 2019/2020 durch den Sächsischen Landtag, zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Dienstort Chemnitz eine Stelle als Sachbearbeiter/Sachbearbeiterin befristet nach § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz in Vollzeit bis 31. Dezember 2020 zu besetzen.

Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1400 Bediensteten an den drei Standorten in Chemnitz, Dresden und Leipzig ist als Mittelbehörde ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Als Mittelbehörde ist sie zwischen der Staatsregierung und den Kommunen im Freistaat eingeordnet und hat die Aufgabe, die politischen Entscheidungen der Staatsregierung im Verwaltungsalltag fachlich, räumlich und in Übereinstimmung mit geltendem Recht umzusetzen

Das Referat 27 gehört zur Abteilung 2 – Inneres, Soziales und Gesundheit -. Diesem obliegt unter anderem die Prüfung des Ausgleichs gravierender Unrechtsakte, die in der sowjetischen Besatzungszone oder in der DDR aus Gründen politischer Verfolgung begangen worden sind.
 

Zu den Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
 
  • Prüfung und Entscheidung von beruflichen Rehabilitationsanträgen nach §§ 1, 3 und  11a Abs. 3 BerRehaG,
  • Bearbeitung von Widersprüchen zu BerRehaG-Verfahren.

Zwingende Voraussetzungen für die Tätigkeiten sind (bitte Nachweis beifügen):
 
  • ein mit einem Bachelor- oder diesem entsprechenden Diplomgrad abgeschlossener Hochschulstudiengang Allgemeine Verwaltung oder Sozialverwaltung an einer Verwaltungshochschule in Deutschland oder
  • ein mit einem Bachelor- oder diesem entsprechenden Diplomgrad abgeschlossener sonstiger rechts- oder verwaltungswissenschaftlicher Hochschulstudiengang oder
  • eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachwirt/-in oder
  • der erfolgreiche Abschluss der Angestelltenprüfung II oder
  • der erfolgreiche Abschluss zum/r Verwaltungs-Betriebswirt/in (VWA) mit mehrjähriger Berufserfahrung in Behörden der öffentlichen Verwaltung.

Von Vorteil sind:
  • Berufserfahrung im öffentlichen Dienst sowie im Aufgabengebiet,
  • rentenversicherungsrechtliche Grundkenntnisse,
  • gute Kenntnisse im Umgang mit der Standardsoftware (Word, Excel, Outlook),
  • Erfahrungen in Datenbankabfragen und Statistik.
 
Im Rahmen der Tätigkeiten werden erwartet:
  • Eine hohe Bereitschaft sich
    • Kenntnisse des DDR-Arbeits- und Ausbildungsrechts sowie des DDR-Berufslebens,
    • Kenntnisse über die DDR-Verwaltungsstrukturen und die geschichtliche Entwicklung der DDR,
    • Kenntnisse über die Arbeitsweise der Staatssicherheitsorgane und der Innenbehörden sowie über das Zusammenwirken von SED, MfS und der öffentlichen Verwaltung in der DDR anzueignen,
  • ein hohes Maß an kommunikativer und sozialer Kompetenz,
  • souveräner Umgang mit Stress- und Belastungssituationen,
  • gutes Urteilsvermögen,
  • Kritik- und Konfliktfähigkeit.

Die zu besetzende Stelle ist der ersten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 (ehemals gehobener Dienst) zugeordnet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 9 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Aufgrund der Besonderheit des Aufgabengebietes, nämlich der Unrechtsbereinigung des SED-Regimes, können nur Bewerber/innen berücksichtigt werden, die keine Tätigkeiten in den Innenbehörden der Städte, Kreise und Bezirke der DDR oder andere Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung der DDR ausgeübt haben, die das Regime unterstützten. Die Bewerber/innen müssen sich mit einer Überprüfung durch den Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR hinsichtlich einer hauptamtlichen oder inoffiziellen Zusammenarbeit mit den Staatssicherheitsorganen der DDR bereit erklären.

Die Befristung erfolgt nach § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes. Bewerberinnen und Bewerber, welche bereits in einem Beschäftigungsverhältnis mit dem Freistaat Sachsen gestanden haben, können für die Stellenbesetzung nicht berücksichtigt werden. Ausbildungszeiten sowie Zeiten im Beamtenverhältnis auf Widerruf beim Freistaat Sachsen sind hiervon ausgenommen.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewer-bungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 27C/02/18 bis 11. Dezember 2018
 
an die
Landesdirektion Sachsen
Referat Personal
Altchemnitzer Straße 41
09120 Chemnitz

bzw. per E-Mail an bewerbungen@lds.sachsen.de .
 
Bitte beachten: Es können dabei nur Anhänge im pdf-Format bearbeitet werden.
 
 Als Ansprechpartner steht Ihnen Frau Meyer, Telefon: 0371 532-1127 zur Verfügung.

*Informationen zum Zugang für verschlüsselte / signierte E-Mails / elektronische Dokumente sowie elektronische Zugangswege finden Sie unter www.lds.sachsen.de/kontakt.
 
Ihre Daten werden von der Landesdirektion Sachsen in Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß den geltenden Bestimmungen zum Datenschutz verarbeitet. Weitere Informationen über die Verarbeitung der Daten und Ihre Rechte bei der Verarbeitung der Daten finden Sie unter dem Link https://www.lds.sachsen.de/datenschutz sowie in den dort eingestellten Informationsblättern.