Freie Stellen

[Kennziffer 512 - 09.07.2018]

Referent/Referentin im Referat 43 "Abfall, Altlasten, Bodenschutz, Grundwasser"

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern sind bei der Landesdirektion Sachsen zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines Referentin/Referenten im Referat 43 „Abfall, Altlasten, Bodenschutz, Grundwasser" unbefristet zu besetzen.

Als regelmäßige Dienststätte kommt die Dienststelle Chemnitz, Dresden oder Leipzig in Betracht.

Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
Bearbeitung von Verfahren im Zusammenhang mit Deponien, Altlasten sowie der bergbaulichen Wiedernutzbarmachung, insbesondere
  • die Erarbeitung fachtechnischer Stellungnahmen zu Grundwasseruntersuchungen,
  • die fachtechnische Begleitung (Vor-Ort-Überwachung) der baulichen Ausführung hydrologisch relevanter Vorhaben oder zur Überprüfung eines Grundwassermonitorings,
  • die Prüfung und Beurteilung der Bemessung von Deponieentwässerungssystemen,
  • die Erarbeitung fachtechnischer Stellungnahmen zur Erfüllung hydrogeologischer Standort- und weiterer hydrogeologischer Anforderungen.

Die Aufgabenerfüllung erfordert ein hohes Maß an Durchsetzungsvermögen, Konfliktfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Darüber hinaus sind ein Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-PKW erforderlich. Die physische Mobilität für Wahrnehmung von Außendienstaufgaben wird vorausgesetzt.

Zwingende Voraussetzung für Ihre Tätigkeit ist (bitte Nachweis beifügen):
  • abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in der Fachrichtung Wasserwirtschaft, Hydrowissenschaften, Geologie mit Vertiefung auf dem Gebiet der Hydrogeologie oder einem fachverwandten Studiengang an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang an einer Fachhochschule in der Fachrichtung Wasserwirtschaft, Hydrowissenschaften, Geologie mit Vertiefung auf dem Gebiet der Hydrogeologie oder einem fachverwandten Studiengang oder
  • abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang oder ein vergleichbarer Abschluss in einem naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen/ -technischen Bereich an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule und einschlägige Berufserfahrung auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft, Hydrologie oder Hydrogeologie oder 
  • abgeschlossener Masterstudiengang an einer Fachhochschule in einem naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen/-technischen Bereich und einschlägige Berufserfahrung auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft, Hydrologie oder Hydrogeologie.

Von Vorteil sind:
  • Kenntnisse bzw. praktische Erfahrungen in der Errichtung bzw. Bewertung von Grundwassermessnetzen oder Grundwassermessnetzstellen,
  • Kenntnisse bzw. praktische Erfahrungen bei der Erstellung bzw. Bewertung von Hydroisohypsenplänen,
  • Kenntnisse bzw. praktische Erfahrungen bei der Erstellung von Grundwassermonitoringberichten,
  • Kenntnisse im Umgang mit geografischen Informationssystemen.

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Für Beamtinnen und Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A 14 der Besoldungsordnung A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.

Beamtinnen und Beamte der ersten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 können sich auf die ausgeschriebene Stelle bewerben, wenn sie die Zugangsvoraussetzungen für die zweite Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 entsprechend § 27 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 des Sächsischen Beamtengesetzes nachweisen können.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 512 bis 27. Juli 2018 an das

SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str. 2
01097 Dresden

bzw. per E-Mail als pdf-Datei Bewerbungen@smi.sachsen.de

Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierte E-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter www.smi.sachsen.de/kontakt. htm.

Bewerber, die bereits beim Freistaat Sachsen beschäftigt sind, werden zusätzlich gebeten, ihre Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte zu erteilen.

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Altus Telefon 0351/564-3178 zur Verfügung.